Wie du mit der richtigen Finanzbildung deine Zwanziger rockst

(Das ist ein Gastbeitrag von Kilian. Am Ende mehr dazu. Nun: Vorhang auf und los gehts!)

„Warum habe ich keine Ahnung über sämtliche Finanzthemen, obwohl ich ein gutes Abi habe und in der Schule immer aufgepasst habe? Wie kann das sein?“

Genau das habe ich mich nach meinem Abi gefragt, bevor ich mein erstes großes Gehalt in meinem aktuellen Beruf erhalten habe. Um auf der sicheren Seite zu sein, habe ich daraufhin zunächst den üblichen Weg beim Geldanlegen eingeschlagen. Ich bin zu verschiedenen Finanzberatern gelaufen und habe die üblichen Verträge abgeschlossen. Heute weiß ich, dass ich mir einen mittleren vierstelligen Betrag an Gebühren ersparen hätte können, wenn ich gewusst hätte, wie ich mit Geld richtig umgehe.

Mittlerweile ahnst du es vielleicht schon – es geht in diesem Artikel um finanzielle Bildung. Das klingt jetzt erst einmal richtig richtig langweilig – finanzielle Bildung, gäääh. Trockene Rechenbeispiele und das Studieren von irgendwelchen verworrenen Finanzverträgen, wer will das schon?

Doch gib mir 5 Minuten und vielleicht wirst du dann eine andere Sichtweise auf das Thema haben. Okay?

 

Was bringt mir Finanzbildung?

Ich könnte dir jetzt unzählige Argumente nennen, was Finanzbildung dir genau bringt, aber stattdessen möchte ich dir 3 Fragen stellen:

  • Möchtest du deinen Kindern später schöne Erlebnisse, wie Zoobesuche, Urlaubsreisen oder Auslandssemester bieten können?
  • Du sagst, du willst erstmal Karriere machen, aber vielleicht willst du auch eines Tages  kürzer treten und nur noch halbtags arbeiten – benötigst du dann ausreichend Geldreserven, um einen Teil der fehlenden Einnahmen zu decken?
  • „Reisen, fremde Kulturen entdecken und jeden Fleck der Erde sehen – das ist meine Leidenschaft … “ Brauchst du für diese Leidenschaft Geld?

Ich denke, die Antwort ist jeweils „ja, schon …“.

Du siehst also, egal was du für dein Leben geplant hast, die Sache „Geld“ hat immer ihre Finger im Spiel. Wie auch dein individueller Lebensentwurf aussehen mag, mit Geld lässt sich dieser jeweils intensiver erleben. Als ich aus eigener Lust heraus angefangen habe, mich mehr und mehr mit diesem Thema zu beschäftigen, war mir überhaupt noch nicht bewusst, welches Potential dieses Thema mir in meinem zukünftigem Leben ermöglichen kann.

Fast fünf Jahre später, habe ich für mich gelernt, dass über Finanzthemen Bescheid zu wissen, bedeutet seine persönlichen Lebensträume leben zu können. Wenn man mit dieser Erkenntnis an das Thema Finanzen heran geht, ist es doch schon gar nicht mehr so unspannend, oder?

 

Mitte 30, Rente und reisen: Kein unmöglicher Traum

Um dir das Potential von kluger Finanzbildung ein wenig greifbarer und bildhafter zu machen, möchte ich dir kurz und knapp die Geschichte von Jeremy und Winnie, einem amerikanischen Paar, erzählen. Jeremy war in der typischen Karrieretretmühle mit 80 Stunden pro Woche, Schlafmangel und Burn-Out-Gefahr. Winni eine Angestellte, die auch viel arbeitete.

Bis zum Lebensende so hart arbeiten? Das kann doch nicht alles sein, dachte sich das Paar. Zusammen schmiedeten sie deshalb einen Plan: Mit Mitte 30 wollten sie in Rente gehen. Mehr als zwölf Jahre ist das jetzt her. Heute haben sie diesen Plan umgesetzt und reisen und leben 365 Tage im Jahr in verschiedenen Ländern der Welt – ohne einen Tag arbeiten zu müssen.

So weit, so traumhaft. Aber wie um alles in der Welt wird man finanziell so unabhängig  mit Mitte 30?

Ganz einfach: durch die richtige Finanzbildung, sparen und investieren!

Zugegebenermaßen ist die Geschichte von Jeremy und Winnie ein extremeres Beispiel. Doch auch die Beiden sind normale Menschen, die am Anfang wenig Bildung über Finanzen hatten. Sie haben sich diese Bildung aber angeeignet und mittels eines konsequenten Plans umgesetzt. Heute leben sie ihren Traum ohne finanzielle Abhängigkeit von ihren früheren Jobs. Das kannst du auch!

Im folgenden Beispiel möchte ich dir ein wenig mehr Gespür dafür geben, was alles für dich möglich ist:

20 Jahre vom Berufsstart an, wird es auch dir möglich sein, deinen finanziellen Traum durch Zinseinnahmen jeden Tag zu leben. Mithilfe des Zinsrechners habe ich ein ganz einfaches Beispiel für dich gemacht.  In diesem Beispiel kannst du dich, selbst wenn du das Geld dann konservativ mit 3% anlegst, nach 20 Jahren über ein zusätzliches „Jahresnettoeinkommen“ von ca. 18.000€ freuen und dir damit gut möglich deinen persönlichen Traum erfüllen. Zwar scheinen dir wahrscheinlich meine aktuell gewählten Zahlen zu hoch gegriffen, aber glaube mir, für manch einem zukünftigen Lebenslauf von uns twentysomethings sind noch weit höhere Zahlen zu wählen.

 

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So kannst du anfangen: 3 Wege, um mehr über Finanzen zu lernen

„Alles schön und gut“, magst du dir vielleicht denken, „aber wie fange ich denn nun konkret beim Thema Finanzbildung an? Für mich ist das alles ein riesengroßer verworrener Dschungel.“

Keine Sorge, so ging es mir auch, als ich mit meiner Finanzbildung begann.

Im Folgenden zeige ich dir deshalb einige kostenlose, aber qualitativ sehr hochwertige Wege, um dir durch ganz unterschiedliche Medien das nötige Finanzwissen Schritt für Schritt anzueignen:

1.Podcast:

Hörst du schon Podcasts? Wenn nicht, dann musst du das unbedingt mal ausprobieren. Ich habe dieses Medium erst ungefähr seit einem halben Jahr für mich entdeckt und seitdem höre ich sie ständig nebenbei, wenn ich unterwegs bin! Du wirst für all deine Interessen und Leidenschaften auch einen Podcast finden, den du leidenschaftlich gern Woche für Woche anhören möchtest. Aber kommen wir nun zum Thema Finanzen zurück: Podcasts, die ich dir in diesem Zusammenhang empfehlen kann, sind Geldbildung oder Der Finanzwesir rockt.

2. Youtube:

Wenn du nicht nur etwas hören, sondern auch sehen möchtest, dann schau doch einmal bei Youtube vorbei. Auch hier möchte ich dir zwei super spannende und peppige Kanäle zeigen. Der erste heißt „5 Ideen“ . Dort fassen Rob und Dave innerhalb weniger Minuten den Inhalt von Büchern (nicht nur Finanzbücher) mittels eines animierten Filmchens zusammen. Eine effizientere Möglichkeit, Einblicke in verschiedene Bücher zu bekommen ohne sie selbst zu lesen, gibt es kaum. Der zweite Channel lautet Investment Punk. Dort erklärt dir ein echter Investmentbanker, aber auch Punk, in direkter und lebhafter Sprache mit schönem österreichischen Akzent die Grundlagen der Finanzbildung.

3. Blogs:

Natürlich kann man auch nur mit dem Auge finanzielle Bildung lernen. An dieser Stelle muss ich natürlich auf meinen Blog verweisen . Bei mir gibt es ebenfalls alle nötigen Schritte der Finanzbildung in einem Tutorial zusammengefasst. Ansonsten finden sich noch viele weitere sehr gute Finanzblogs im Netz. Der Finanzwesir stellt jeden Freitag eine Zusammenfassung der besten Blogartikel der vergangenen Woche auf. Wenn du einfach einmal zum Frühstück am Samstag morgen 1-2 Artikel aus dieser Zusammenfassung liest, wirst du mit der Zeit finanziell top fit sein.

 

Beginne ab heute

Ich hoffe, du hast für dich erkannt, welches Potential mit einer guten Finanzbildung einhergeht. Zum Schluss möchte ich dir nur noch  sagen:

Eigne dir Finanzbildung an, denn du tust es für dich und deine Lebensträume.

Ich habe dir hier drei Wege gezeigt, wie du dir mit unterschiedlichen Sinnen das Thema “Finanzen” erschließen kannst. Dabei musst du jetzt nicht, wie den Lernstoff vor einer Klausur, alles auf einmal über dieses Thema reinprügeln. Beschäftige dich einfach regelmäßig Woche für Woche mit diesem Thema nebenbei. Lies hier und da einfach mal einen Artikel oder hör dir ein Podcast an, mehr braucht es aktuell nicht. In der anderen Zeit hast du dann immer noch genügend Möglichkeiten, deinen richtigen Lebensweg für dich zu finden.

 

Welche Erfahrungen hast du mit dem Thema Finanzen gemacht?

 

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Über den Autor:

finanzdurchblickIch bin Kilian, Anfang 20 und studiere in meinem anderen Leben Medizin über die Bundeswehr. Damals, nach meinem Abi, stand ich plötzlich vor der Frage, was ich mit meinem zukünftigen Gehalt machen soll. Daraus ist nun meine große Leidenschaft für Finanzen entstanden. Mit meinem Blog Finanzdurchblick möchte ich Berufsanfänger einen leichten und vor allem praxisnahen Einstieg in die Finanzbildung geben, damit sie sich, nicht so wie ich damals, alles selbst mühsam erarbeiten müssen.