Über Pascal Keller, Gründer des Twentysomething 1×1

Hallo lieber Twentysomething 🙂

Ich weiß, es gibt verdammt viele Blogs, die du jetzt gerade lesen könntest und ich weiß, dass ich mir dein Vertrauen deshalb mit jedem Beitrag verdienen muss. Wenn du neugierig geworden bist, dann findest du hier ein Teil meiner Geschichte.

Mein Name ist Pascal, ich bin 24 Jahre alt und lebe seit einiger Zeit in Koblenz. Mit dem Twentysomething 1×1 betreibe ich seit 2014 eine Webseite und einen Blog, der es sich zum Ziel macht, Twentysomethings dabei zu unterstützen, die Zwanziger zur besten Zeit ihres Lebens zu machen.

Einige sagen, ich sei ein Spinner. Andere sind überzeugt, dass die Artikel auf diesem Blog ihr Leben verändert haben. Ich schlage vor, Du liest einfach mal meine Geschichte und entscheidest selbst, was du von mir hälst.

Deal?!

PascalKeller-1852

 

Vom Dorf auf den klassichen Karriereweg

Aufgewachsen bin ich in Hauenstein, einem kleinen Dorf in der wunderschönen Pfalz. 4.000 Einwohner, krasser pfälzischer Dialekt, viele Felder, noch mehr Blozplätze und ein behütete KIndheit.

Nach meinem Abitur im Frühjar 2011 hatte ich eigentlich einen genauen Plan: Ich wollte studieren und arbeiten – gleichzeitig.

Abitur

Abi 2011 – Wer erkennt mich?

Wieso ich das wollte? Ich hatte keine Lust weiterhin finanziell abhängig von meinen Eltern zu sein und nur zu studieren schien mir einfach zu langweilig.

Also bewarb mich für ein duales Studium an der DHBW Mannheim und wurde als dualer Student bei einem internationalen Automobilzulieferer genommen. Yippi!

Im Oktober 2011 startete ich voller Vorfreude in meine erste Praxisphase.

Die ersten paar Monate im Unternehmen waren extrem aufregend für mich. Ich besuchte erstmals Geschäftsmeetings und Werkshallen. Ich bekam eigene Accounts, einen Laptop und aß mit angesehenen Managern zu Mittag. Und während sich die Manager beim Mittagsessen über “profit margin” und “EBIT” unterhielten, träumte ich  von der großen Karriere als Top-Manager.

Ich war geflasht von dieser neuen Welt, umgeben von machtvollen Menschen, die ich bewunderte. Sie waren gut gekleidet, flogen zu wichtigen Geschäftsmeetings nach Singapur oder Dallas, hatten ein nagelneues Blackberry und den Respekt von allen Mitarbeitern sicher.

„Wow“, dachte ich, „so will ich auch mal werden!”

Ich war bereit ins Hamsterrad einzusteigen. Der schicke Anzug, der teure Firmenwagen und die dicken Gehaltsscheine warteten schon auf mich…

 

Erste Zweifel und eine Erkenntnis

Zwei Jahre und vier Praxisphasen später, war der Zauber der ersten Monate verflogen. Manager, Meetings und Morgenkaffee waren für mich zum Alltag geworden. Meine anfängliche Euphorie war der Realität gewichen.

Ich hatte die Menschen hinter meinen „Vorbildern“ kennengelernt.

Ich hatte gesehen, wie schwer sie sich den Erfolg erarbeiten mussten. Ich hatte gesehen, wie leidenschaftslos und mit tiefen Augenrändern ins Büro kamen und kaum dort angekommen, ihr normaler Wahnsinn losging.

Das Telefon klingte im 5-Minuten-Takt. Ein Meeting nach dem anderen bestimmte den Tag. Die Mittagspause bestand aus einem Kaffee und einer Zigarette. Der Feierabend war erst dann erreicht, wenn es draußen schon wieder dunkel wurde.

Ich kann mich noch gut dran erinnern, als ich mit einem der Manager beim Mittagessen in der Kantine unterhielt und ihn nach seinen Hobbys abseits der Arbeit fragte: “Meine Hobbys” lachte er ironisch, “sind Brände löschen und Schlaf aufholen. Und die Kreditkartenrechnungen meiner Frau bezahlen”.

Ich glaube daran, dass jeder Mensch einen “Startpunkt” hat, an dem er anfängt über das nachzudenken, was er will. Das war mein Startpunkt.

War das wirklich, was ich wollte?

70 Stunden die Woche arbeiten? Keine Zeit für Dinge und Menschen zu haben, die ich liebe? Vielleicht gar bessere Beziehungen zu Menschen zu haben, die ich einmal die Woche im Meeting sehe, als zu Menschen, die ich schon seit dem Kindergarten kenne?

Ich zweifelte und realisierte irgendwo in mir drin, dass dieses Leben für mich nicht Erfolg bedeuten konnte.

Doch was bedeutet Erfolg für mich dann? Was erwarte ich überhaupt von meinem Leben? Für was stehe ich? Wohin will ich?

Obwohl ich sonst nie um eine Antwort verlegen bin, hatte ich auf diese großen Fragen keine passenden Antworten parat und das machte mir zu schaffen.

Tage, Nächte, Wochen und Monate grübelte ich darüber nach, was ich mit meinem Leben anstellen will. Ich verschlang hunderte Bücher über die Themen Karriere, Liebe, Sinn, Lebensphilosophien. Ich kratzte mein letztes Geld zusammen und besuchte teure Seminare. Ich sprach mit Freunden und Bekannten.

Nach monatelanger Sinnsuche hatte ich eine entscheidende Erkenntnis:

»Ich will meine Zeit nicht mit Jobs verschwenden, die mich nicht interessieren und Dinge tun, die mir nichts bedeuten. Ich will nicht meine Lebenszeit für (vermeintliche) Sicherheit und Geld eintauschen. Ich will nicht irgendwann zurückblicken und mich fragen müssen: “Warum habe ich eigentlich nie meine eigenen Träume gelebt, sondern bin immer den Träumen anderer nachgejagt?” «

Ich hatte erkannt, was ich nicht will.

“Doch was ist es, das ich stattdessen will?”, stellte ich mir gleicht die nächste schwere Frage.

 

Auszeit und Ausland: Viva Mexico!

Um herauszufinden, was ich will, lehnte ich das lukrative Übernahmeangebot nach meinem dankend Studium ab. Ich kann mich noch gut an das letzte Gespräch mit meiner Personalchefin erinnern, die damals zu mir sagte:

“Ich weiß nicht was Sie vorhaben, Herr Keller. Aber eine solch lukrative Chance auf einen Berufseinstieg bekommen Sie nicht noch einmal. Überlegen Sie es sich gut.”

Doch ich musste nicht überlegen. Ich musste nur auf mein Herz hören und das sagte mir ganz klar: “Nimm das Angebot nicht an!”

Anstatt den sicheren Karriereweg, wählte ich eine Auszeit zu nehmen und  einen meiner größten Träume zu verwirklichen: In einem fremden Land leben, arbeiten und reisen.

Geträumt. Getan.

Einen Tag nach meinem Hochschulabschluss saß ich im Flieger nach Mexiko. Links neben mir ein Inder und rechts eine Spanierin. Ich in der Mitte ich – mit einer großen Portion Angst und Zweifel.

Mein erster Stopp war Mexico City, die größte Stadt der Welt. Ich war kaum am Flughafen angekommen, wurde ich für fünf Stunden festgenommen, verlor meinen Koffer und hatte die Angst meines Lebens. Oh man…so hatte ich mir das ganze Abenteuer nicht vorgestellt.

Doch die Dinge wurden schnell besser. Ich zog nach Aguascalientes und lebte dort bei einer wunderbaren Gastfamilie. Meine Arbeit als Social Volunteer für AIESEC erfüllte mich, ich bereiste einzigartige Orte und verliebte mich in die mexikanische Kultur.

10644597_306463046226317_5349541197030485455_n

Ankunft in Aguascalientes ( Mexiko)

Rückblickend kann ich sagen, dass meine Zeit in Mexiko die beste Zeit meines bisherigen Lebens war. Nicht nur weil ich ein unglaublich tolles Land mit all seinen Facetten kennenlernen durfte, sondern vor allem weil ich in den 6 Monaten mehr über mich und das Leben gelernt hatte, als jemals zuvor.

Mexiko war der Augenöffner, der mir langsam klar machte, was ich eigentlich wirklich mit meinem Leben anstellen will.

Ich erlebte und lernte in 180 Tagen so viel über mich und mein Leben, dass ich es gar nicht kurz fassen kann. Deshalb habe ich darüber einen Blog-Post geschrieben: 6 Monate AIESEC, 6 Monate Mexiko – Die Chronologie der besten Zeit meines Lebens.

 

Rückkehr nach Deutschland und Blogstart

Nach sechs Monaten Mexiko kam ich im März 2015 wieder zurück nach Deutschland.

Nach wenigen Tagen Zuhause merkte ich, wie sehr ich mich persönlich verändert hatte. Ich spürte, dass ich zurück in meiner alten Komfort-Zone nicht das schaffen würde, was ich  mir auf meinem Rückflug nach Deutschland in meinem Tagebuch aufgeschrieben hatte:

»Ich will meine eigene Erfolgsgeschichte schreiben und meine eigenen Träume leben. Ich will andere Menschen führen und ihnen helfen mehr aus ihrem Leben zu machen. Ich will Menschen kennenlernen, die mich herausfordern und inspirieren. Ich will lernen und wachsen. Jeden Tag

Drei Tage nach meiner Rückkehr in die Pfalz, zog ich deshalb ins 450 Km entfernte Deggendorf (Bayern) und fing dort meinen Master an – um Zeit zu gewinnen und an mein eigenes Ding zu starten.

Doch wie startet man sein eigenes Ding?

Ehh…Puhh…Keine Ahnung!

Meine grundsätzliche Idee war diese: Ich möchte anderen Twentysomethings helfen ihren Weg zu finden, während ich meinen eigenen Weg finde. Ich möchte durch das Teilen meiner Erfahrungen junge Menschen dabei unterstützen, ihre besten Zwanziger zu leben – was auch immer das für jeden einzelnen bedeuten mag. 

Als ich diese Idee in mein Tagebuch krizzelte, hatte ich ein Kribbeln in meinen Händen, das mir sagte: „HELL YEAH, du bist auf dem richtigen Dampfer!“

Das Twentysomething 1×1 war geboren.

Eine Plattform, auf der ich alles, was ich in den letzten Jahren über das Leben als Twentysomething gelernt habe, mittels authentischer und umsetzbarer Tipps, Techniken, und „Hacks“ mit dir teile. Ich glaube nicht an unnötiges Gerede. Alles was am Ende des Tages für mich zählt ist, dass du deine Zwanziger voll ausnutzt.

 

Komm mit auf die Reise!

Heute bin ich 24 Jahre und seitdem ich das Twentysomething 1×1-Projekt gestartet habe, hat sich einiges verändert in meinem Leben. Heute teile ich wöchentlich meine Kenntnisse und Erfahrungen mit der Welt via meines Blogs.

Ich habe verschiedene Guides geschrieben, wurde Visionär genannt und habe verschiedene Vorträge und Workshops gegeben. Ich habe zudem alle meine Erfahrungen wöchentlich auf Facebook geteilt – mehr als 100 Beiträge sind das bisher.

Die größte Veränderung ist jedoch in mir selbst passiert: Ich bin reifer und selbstbewusster geworden.

Ich habe ein klares Ziel vor Augen: Ich möchte die beste deutschsprachige Plattform für Twentysomethings kreieren. 

Ja, ich weiß das ist ein großes Ziel. Aber ich halte es für möglich. Die zahllosen Erfolgsgeschichten, die mich täglich von der Twentysomething1x1-Community erreichen, motivieren mich immer wieder dieses Projekt voranzutreiben.

Hinter mir liegt eine aufregende Reise voller Leidenschaft, Zweifel und persönlicher Entwicklung. Und das Schöne ist, dass meine Reise an diesem Punkt nicht endet. Ganz im Gegenteil: Die Reise geht jetzt erst so richtig los und ich bin gespannt, wo sie mich hinträgt.

Wenn du Lust hast, dann komm doch mit auf die Reise. Gemeinsam ist es einfach schöner!

Auf unsere gemeinsame Zeit und ne fette Umarmung,

Dein Pascal

 

P7141840-min

 

PS: Ich lade Dich auch dich herzlich dazu ein, auf diesem Blog zu stöbern und dir einige Artikel anzuschauen, die Du hilfreich findest. Und wenn Du es wirklich ernst meinst und noch nicht Teil meines E-Mail-Coaching bist, empfehle ich dir, Dich bevor du diese Seite verlässt noch schnell einzutragen. Du wirst es nicht bereuen!

 

Folge mir auf Facebookschliessen
oeffnen