Komfortzone verlassen

Am Tag meiner Abreise fuhr ich noch ein letztes Mal durch die wunderschöne Landschaft der Pfalz. Auf dem Weg zum Flughafen redete ich mit meinen Eltern über alle möglichen Dinge. Eines der Dinge, über die wir sprachen war, was wohl alles anders sein würde, wenn ich nach meinem halben Jahr in Mexiko wieder nach Hause käme.

Wo würden meine Freunde im Leben stehen? Wie würden sie sich geändert haben? Welche Arbeitsplätze würden sie haben? Welche neuen Hobbys? Welche neuen Beziehungen? Welche Erfahrungen?

Es wird sicherlich vieles anders sein” sagte ich damals. Ich stellte mir eine Welt unzähliger Neuigkeiten vor, an dem Tag, an dem ich zurückkommen würde.

“Mach dir kein Kopf, Pascal”, antwortete mir mein Vater daraufhin. “Alles wird genau so sein, wie du es heute verlässt. Hier verändert sich nichts so schnell“.

Ich glaubte ihm nicht. Schließlich kann in einem halben Jahr eine Menge passieren.

 

Alles ist gleich und doch so anders

Als ich nach 6 Monaten Mexiko in Frankfurt gelandet war, kribbelten meine Hände wie nach einem Griff an den Elektrozaun. In mir herrschte ein absolutes Gefühlschaos. Ich freute mich meine Familie und Freunde wieder zu sehen, aber zur gleichen Zeit machte sich Melancholie in mir breit, denn die beste Zeit meines bisherigen Lebens war nun endgültig vorbei.

Als ich mit meinen zwei Koffern die Ankunftshalle verließ, wartete meine ganze Familie auf mich. Sie hielten Schilder in die Höhe und jubelten mir zu. Was für eine Überraschung. Noch heute bekomme ich meterhohe Gänsehaut, wenn ich an diesen Moment denke. Ich umarte sie alle und kleine Tränen der Wiedersehensfreude kullerten über meine Wangen.

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Zuhause angekommen, öffnete ich die Tür und – meine engsten Freunde und meine Familie warteten schon auf mich. Mein Bruder hatte still und heimlich eine Welcome-Back-Party organisiert und es waren alle gekommen. Es war wie im in einem Hollywood-Film und ich durfte der Hauptdarsteller sein. Ich erinnere mich daran, wie ich damals verloren in der Mitte des Raum stand, ohne zu wissen, was ich sagen soll. Ich erinnere mich an das schöne Gefühl, von allen herzlich begrüßt zu werden und endlich wieder Zuhause zu sein.

Ich genoss den Abend und die ersten Tage nach meiner Rückkehr.

Nach drei Tagen Zuhause, saß ich dann abends mit meinen Eltern bei einem Glas Wein zusammen und erzählte über die Erfahrungen der letzten Tage.

“Und wie fühlt es sich an wieder zurück zu sein?”, fragte mich meine Mutter neugierig.

“Genauso wie vorher.”, antwortete ich nüchtern, “Es hat sich ja nichts wirklich verändert.” Und noch während ich diesen Satz sagte, erinnerte ich mich an die Worte von Papa vor fast genau 6 Monaten:

 “Alles wird genau so sein, wie du es heute verlässt. Hier verändert sich nichts so schnell“, hatte er gesagt. Damals habe ich ihm nicht geglaubt, heute wusste ich, dass er (mal wieder) Recht behalten hatte: Ich hatte mich verändert, aber mein Zuhause nicht.

Meine Freunde hatten die gleichen Arbeitsplätze, gingen in die gleichen Bars und gehen und taten größtenteils die gleichen Dinge. Es war, als wäre die Zeit in den letzten sechs Monaten stehen geblieben.

Noch immer liebte ich meine Freunde, Familie und mein kleines Dörfchen – ohne Frage – aber irgendwie überkam mich das Gefühl nicht mehr reinzupassen. So wie ich früher als Jugendlicher aus meinen Kinderklamotten herausgewachsen war, war ich während meiner Zeit im Ausland aus meinem alten Zuhause herausgewachsen. Zuhause fühlte sich plötzlich klein und unwirklich an. Es klingt vielleicht arrogant und abwertend, wenn ich das sage, aber das war, was ich in den Tagen nach meiner Rückkehr fühlte.

Ich fühlte dieses Feuer in mir. Dieses Feuer neue Dinge auszuprobieren, über neue Themen zu sprechen und neue Gedanken zu äußern, aber wenn immer ich versucht, das zu erklären, fehlten mir die Worte. Also ließ ich mich wieder in meine alte Rolle drängen. Ich war äußerlich wieder der “alten” Pascal, während ein Teil in mir schrie: „Sieht denn niemand, wie sehr ich mich verändert habe?“

Und mit verändern, meine ich nicht die Art wie sich meine Haut, mein Gewicht, meine Kleidung oder mein Lächeln verändert hat . Ich meine das, was sich in meinem Kopf verändert hat. Meine Werte.  Die Art und Weise, wie ich die Welt wahrnehme. Meine Gewohnheiten und meine Art zu sprechen. Die Lust nach Abenteuer und Neuem. Das Feuer, das sich entfacht, wenn du alles was du kennst, zurückgelassen hast, um in eine neue Welt einzutauchen, die dich wieder wie ein kleines Kind losschwimmen lässt.

Ich spürte, wie grundlegend  ich mich verändert hatte. Ich spürte es in jeder Minute nach meiner Heimkehr. Doch wie sagt man so etwas zu anderen Menschen? Wie erklärt man jemandem etwas, wenn man nicht (mehr) die gleiche Sprache spricht?

 

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Der schwierigste Teil einer Reise

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Wir reden oft über die schwierigen Dinge, die uns erwarten, während wir im Ausland sind. Über Dinge wie

  • die Reise zu finanzieren
  • neue Freunde zu finden
  • Krankheiten zu meistern
  • neue Kulturen kennen zu lernen und zu verstehen
  • fremden Menschen zu vertrauen
  • eine neue Sprache zu lernen
  • alleine zu sein

Aber all das schaffen wir. Meistens sogar problemlos.

Der schwierigste Teil einer Reise ist einer, über den wir kaum sprechen. Ein Teil, auf den wir uns nicht vorbereiten können. Er begegnet uns nämlich nicht während der Reise, sondern erst wenn die Reise längst beendet ist. Er kommt nach all den Welcome-Back-Parties, nach den „Reunions“ mit Freunden und nach der besten Zeit deines Lebens.

Der schwierigste Teil einer Reise heißt “Zurückkommen Zuhause”.

Nach einem Jahr voller fantastischer Abenteuer und unvergesslicher Erfahrungen, kommst du wieder dort an, wo du begonnen hast: Zuhause, in deiner alten Wohnung, deinem alten Kinderzimmer und deinem alten Umfeld.

Die ersten Tage sind schön. Du bist der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.  Du bist froh alle wieder zu sehen und froh wieder da zu sein. Doch nach und nach legt sich die Wiedersehensfreude und wenn du abends in deinem alten Bett liegst, überkommt dich ein Gefühl von Schwere. Du realisierst langsam, wie sehr deine Zeit im Ausland dich verändert hat – und wie gleich alles um dich herum geblieben ist. Na klar, hat der ein oder andere einen neuen Job oder eine neue Freundin, na klar gibt die ein oder andere Neuigkeit, aber im Grunde ist nichts anders wie vorher.

“Habe ich diese ganze Reise gemacht, nur um wieder dort anzukommen, wo ich los bin?”, fragst du dich in diesem Moment.

Du hast die Welt gesehen und deine Perspektiven geändert. Du hast Menschen kennengelernt, die zu neuen Freunden wurden und Gespräche geführt, die dich geprägt haben. Du hast Momente erlebt, von denen du in 10 Jahren noch erzählen wirst und Erfahrungen fürs Leben gemacht. Und jetzt? Was kommt jetzt?

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Quelle: www.prettydesigns.com

Was bleibt ist die Erkenntnis, dass du nicht wieder in dein altes Leben zurückgehen kannst. Es ist einfach nicht mehr wie vorher.

Deine Freunde verstehen das „neue Ich“ von dir nicht. Sie wollen nach ein paar Tagen nicht (mehr) über deine Zeit in den Bergen von Neuseeland sprechen, während sie im Stau ihres Lebens standen. Sie können nicht nachvollziehen, warum du plötzlich nicht mehr zufrieden bist. “Warum gefällt es dir hier nicht mehr? Vorher hat es dir doch auch gefallen?, fragen sie dich. Du fühlst dich unverstanden und verloren.

Fernweh überkommt dich. Du willst wieder an einen Ort flüchten, an dem Menschen die gleiche Sprache sprechen wie du. Und damit meine ich nicht Deutsch, Spanisch oder Mandarin. Ich meine die Sprache der Menschen, die wissen wie es sich anfühlt sich zu verändern, zu wachsen, zu reisen und  Zuhause anzukommen und sich fremder zu fühlen, als an den meisten Orten der Welt.

Ich kenne das. Ich war dort. Und so viele andere vor uns auch.

Die Post-Reisedepression ist real und jeder, der von einer längeren Reise zurückgekehrt ist, weiß wovon ich rede. Wir reden oft darüber, wie lebensverändernde eine Zeit im Ausland sein kann, aber selten realisieren wir, dass nach Hause zu kommen schwieriger ist als alles andere.

 

3 Tipps, um die Post-Reise-Depression zu überwinden

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Die Post-Reise-Depression ist eine “traurige Stimmungslage,die eintritt, sobald man von einer langen und vorfreudig erwarteten Reise wieder ins alltägliche Leben zurückkehrt”.

Wieder in die alltägliche Routine in der Schule, im Job oder ins normale Leben generell zurückfinden zu müssen, kann ein Auslöser für Stress, Desorientierung und Unwohlsein sein, da es sich so anfühlt, als könnte man sich einfach nicht wieder ans normale, alltägliche Leben gewöhnen.

Tatsächlich kann die Post-Reise-Depression gerade bei uns jungen Menschen das Gefühl auslösen, dass wir das Leben nicht mehr wie bisher weiterleben können und dass wir dringend ein paar große Veränderungen im Leben wagen sollte.

Wenn du dich gerade so fühlst, dann sei beruhigt: Du bist nicht alleine.

Eine Post-Reise-Depression ist normal und du kannst lernen mit ihr umzugehen. Im Folgenden möchte ich dir 3 Tipps mitgeben, die dir helfen werden mit deiner Post-Reise-Depression umzugehen.

 

1.) Lass die Gefühle zu und nimm dir Zeit sie zu verarbeiten

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Es ist völlig normal, wenn du dich nach deiner Reise erst einmal trübselig, melancholisch und irgendwie aus der Bahn geworfen fühlst, denn auf eine gewisse Art und Weise hast du einen Verlust erlitten. Es dauert eine gewisse Zeit, bis du den Adrenalinrausch und die Aufregung, die diese neuen Erfahrungen in dir ausgelöst haben, loslassen und sie stattdessen als schöne, neue Erinnerungen empfinden kannst.

Mir persönlich hat seit meiner Rückkehr aus Mexiko sehr geholfen über meine Erfahrungen zu schreiben und mich mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben zu verbinden. Ich habe bewusst über meine Gefühle geredet und so gelernt mit ihnen umzugehen.

Hier trifft die alte Weisheit zu: Geteiltes Leid, ist halbes Leid 😉

 

2.) Integriere die Erfahrungen, die du während deiner Reise gesammelt hast, in deinem Alltag und verändere ihn somit positiv.

Es wäre ein Fehler, all die Erfahrungen und Eindrücke, die du während deiner Reise gemacht hast, aus deinem Gedächtnis zu verbannen, nur damit es dir leichter fällt, wieder in den üblichen Alltagstrott zurückzufinden. Stattdessen kannst du versuchen, die Dinge, die dein Leben während deiner Reise zum Positiven verändert haben, in dein alltägliches Leben zu integrieren. Hier sind ein paar Beispiele:

  • Ein bescheidenes Leben führen. Als du verreist warst, konntest du feststellen, dass du mit viel weniger auskommen und trotzdem die beste Zeit deines Lebens haben kannst. Möglicherweise solltest du diese Einsicht nutzen und dein Haus radikal von Schnickschnack und unbenutzen Dingen befreien, um ein einfacheres und weniger materielles Leben zu führen und dich auf jene Dinge konzentrieren zu können, die wirklich wichtig sind im Leben.

 

  • Verlasse öfter deine Komfortzone.  Während deiner Reise hast du deinen vertrauten Freundeskreis und damit deine Komfortzone verlassen. Tu dies auch öfter Zuhause: Triff dich  öfter mit neuen Menschen. Probiere neue Dinge aus, wie z.B. einen Tanzkurs oder einen neuen Weg zur Uni. Reise an unbekannte Orte am Wochenende. Erlebe öfter das Gefühl durch unbekannte, neue Situationen zu wachsen.

 

  • Benutze dein Handy und deinen TV seltener und unternimm stattdessen mehr. Während deiner Zeit im Ausland hast du wohl selten ferngesehen oder dein Handy benutzt. Hast du es vermisst? Wohl eher nicht, weil du viel zu sehr mit Abenteuer, Unternehmungen und Freunden beschäftigt warst anstatt deine Zeit vorm Fernseher tot zu schlagen. Tu das Gleiche Zuhause und entdecke die Welt um dich herum, anstatt auf einen Bildschirm zu klotzen.

 

  • Umgib dich mit fremden Kulturen. Während deiner Zeit im Ausland war das wohl eines deiner Highlights: Eine völlig fremde Kultur und Sprachen kennenzulernen. Das kannst du auch Zuhause tun, indem du bewusst den Kontakt zu Menschen aus anderen Kulturen, die in deiner Nähe leben, suchst und mit ihnen Zeit verbringst

 

  • Lerne die kleinen Dinge wieder wert zu schätzen. Während deiner Zeit im Ausland haben dich die kleinen Dinge dankbar gemacht. Ein bequemes Bett. Ein Sonnenaufgang. Ein Lächeln oder sauberes Trinkwasser. Diese kleinen Dinge sind für uns in Deutschland so selbstverständlich geworden, dass wir sie kaum noch wahrnehmen. Wir vergessen welche Privilegien wir haben und sind deshalb unglücklich mit unserem Leben. Nimm dir  am Tag 10 Minuten Zeit und schreibe jede Nacht bevor du ins Bett gehst  5 Dinge auf für die du dankbar warst und erlebe wie sich dein Leben positiv verändert.

 

3.) Nimm den Schwung aus deiner Erfahrung mit und verändere dein Leben

Oft gibt dir deine Reise die Möglichkeit, einen Schritt zurückzutreten, die Augen zu öffnen und deine momentane Lebenssituation genauer zu betrachten – und vielleicht wirst du feststellen, dass dein Leben nicht so ist, wie du es dir vorgestellt hast. Hinter deiner „Post-Reise-Depresseion“ könnte sich mehr verstecken, als nur die  Schwierigkeit wieder ins normale Arbeitsleben zurückzufinden – vielleicht stellst du fest, dass du grundsätzlich unglücklich mit deinen momentanen Lebenssituation bist.

Wenn du den Mut hast, diese Erkenntnis anzunehmen, kann sie der Initiator sein, um endlich dein Leben in die Hand zu nehmen und das zu tun, was du schon lange tun wolltest.  Ziehe endlich in deine Traumstadt. Besuche endlich den Kurs. Lies die Bücher. Starte diesen Blog. Lebe gesünder. Jage deinen Träumen nach.

Für mich war meine Zeit in Mexiko mein Initiator, um meinen Traum vom eigenen Blog zu verwirklichen.

 

Welchem Traum wirst du als nächstes nachjagen?

 

Schreibe einen Kommentar und lass es mich und die Community wissen.

 

PS: Falls dir der Post geholfen hat, dann teile ihn doch mit deinen Freunden und allen twentysomethings, die ihre Zwanziger richtig leben wollen.

 

Das solltest du als nächstes lesen!

Pascal Keller

Pascal ist Gründer und Autor des twentysomething 1x1. Er hat zwar nicht alle Antworten auf das Leben als twentysomething, aber er versucht sie zu finden und damit anderen jungen Menschen zu helfen ihre Zwanziger zur besten Zeit ihres Lebens zu machen.
  • Luisa

    Hey, hab gerade den Artikel gelesen, und was du schreibst ist so wahr!

    Ich habe nach 14 Monaten im Ausland mein Studium abgebrochen und werde jetzt als Flugbegleiter arbeiten…
    Etwas im Leben ändern ist auf jeden Fall eine gute Idee damit umzugehen!

    • Pascal

      Wow, ich finde das einen sehr mutigen Schritt liebe Luisa.
      Was genau hast du damals gefühlt/gedacht, als du heimkamst?

  • David

    Toller Beitrag! Deckt sich zu 100% mit meinen Erfahrungen nach einem Jahr Australien und Süd-Ost-Asien. Ich habe fast direkt nach meiner Rückkehr mit studieren begonnen und bin in eine neue Stadt gezogen. Das hat sehr geholfen!

    • Pascal

      Danke für das Feedback. Ich freue mich, dass ich dir helfen konnte. Wie genau lebst du denn jetzt dein Leben? Bist du wieder in deine alten Muster zurückgefallen?

  • Alice

    Hey, echt toller Beitrag! Es ist mal wieder mitten in der Nacht und ich hänge mal wieder meiner Zeit in Neuseeland nach… Fernweh kombiniert mit generellem ‘Unsicher-sein-was-eigentlich-werden-soll’ ist echt beschissen. Eine Freundin hat mich auf diesen Beitrag aufmerksam gemacht und jetzt gehts mir schon besser. Freue mich schon deinen Blog genauer zu erkunden. Merci! Alice

    • Pascal

      Vielen Dank liebe Alice 🙂 Ich hoffe mein Blog kann dir helfen dieses ‘Unsicher-sein-was-eigentlich-werden-soll’ zu “besiegen”. Ich freu mich, dass du dabei bist!

  • Sophia Scholle

    Hey, eine Freundin von mir hat mir denk Link zu deinem Beitrag geschickt, mit der Frage, ob ich mich auch so gefühlt hätte als ich nach einem Jahr aus Neuseeland zurück kam.
    Ja größtenteils habe ich das!
    Mittlerweile bin ich wieder in Neuseeland, habe grade mein Arbeitsvisum bekommen und bin glücklicher denn je. 🙂

  • Christopher Batke

    Ja, dieses Gefühl kenne ich auch. Wobei ich sagen muss, dass ich mich niemals getraut habe für längere Zeit ins Ausland zu gehen. Im Nachhinein ein großer Fehler, ich ahne schon, dass ich das vielleicht noch einmal nachholen möchte. Warum ich dieses Gefühl trotzdem kenne ist folgender Grund: Wer nach innerem Wachstum, Persönlichkeitsentwicklung und Potentialentfaltung strebt, der kann dies auch innerhalb Deutschlands tun. Oft reicht es schon aus in eine andere Stadt zu ziehen.

    Ich bin sehr ländlich aufgewachsen und viele meiner Freunde haben bis jetzt ihr ganzes Leben dort verbracht. Es ist ein schöner Ort, an dem ich mich immer noch geborgen fühle und gerne zurückkomme. Einerseits ist es schön, dass egal was in meinem Stadt- und Change Maker-Leben so vor sich geht, ich dort einfach immer eine schöne Zeit haben kann. A

    ber mit vielen meiner neuen Themen (wie z. B. Social Entrepreneurship) können meine alten Freunde nichts anfangen. Mein gedanklicher Horizont hat sich in andere Richtungen weiterentwickelt. Das muss gar nicht besser sein, nur eben anders. Meine alte Freunde haben schon Familien gegründet, bauen sich ihr Häuschen. Auch alles tolle Dinge, die wertvoll sein können. Es gibt Aspekte, die ich erst sehr viel später lernen werde.

    Aber so driften unsere Entwicklungen doch langsam auseinander, obwohl ich nicht einmal 100km weit weg wohne. Eine Zeit lang war ich sauer und traurig, dass ich mit alten Freunden nicht wirklich über all meine Themen sprechen konnte. Aber ich probiere seit einiger Zeit das zu überwinden.

    Nicht jeder Mensch muss sich mit jedem Teil von uns verbinden und uns zu 100% verstehen. Trotzdem bleibt es eine Herausforderung sich selbst und all die Anderen zu 100% anzunehmen und zu sagen: “Ich bin gut so wie ich bin, du bist gut so wie du bist.”

    Du hast gute Impulse gesetzt. Ich wünsche allen von euch, dass ihr euch traut euer eigenes Leben zu führen. Dann gibt es so viel zu entdecken, zu erleben und zu lernen.

    • Pascal

      Danke für deinen Kommentar, lieber Chris. Wie immer hast du da einen weiteren wichtigen Gedanken aufgegriffen: Persönliches Wachstum kann nicht nur im Ausland stattfinden, sondern ist ein Prozess für den man sich bewusste kann, sodass man auch zurück in Deutschland weiter wachsen und lernen kann. Mir hat vor allem das Lesen und Austauschen geholfen mich stetig weiter zu entwickeln. Auch mein Blogstart hat mir noch einmal einen riesigen Schub in meiner persönlichen Entwicklung gegeben.

      Darf ich fragen, was dir am meisten geholfen hat, Chris? Dein Talententwickler-Projekt?

      Ich freue mich auf deine Antwort,
      liebe Grüße Pascal 🙂

      • Christopher Batke

        Eine gute Frage! Ich werde über den Jahreswechsel darüber noch einmal intensiv nachdenken. Aber spontan fallen mir folgende Dinge ein: Ich habe schon immer viel gelesen. Vor einigen Jahren häuften sich dann die Bücher zum Thema Selbstfindung, Achtsamkeit, psychologische Werke, aber auch Sachbücher (z. B. zum Bildungssektor oder anderen kritischen gesellschaftlichen Themen, für die ich brenne) und Populärwissenschaften (a la Richard David Precht).

        Man könnte sagen ich habe erst vor 2-3 Jahren angefangen mich richtig intensiv mit meinem Innenleben und dem gesellschaftlichen Leben da draußen beschäftigt. Es war so ein bisschen die Suche nach dem inneren Kompass einerseits und Probleme in der Welt, die mich bewegen, zu deren Lösung ich gerne einen Beitrag leisten wollte.

        Ab einem gewissen Punkt hat Lesen dann aber nicht mehr ausgereicht. Begegnung schafft Wachstum, habe ich festgestellt. Ich habe viele Kurse und Workshops besucht, gerade in diesem Jahr. Es gibt günstige Kurse an der Volkshochschule (“Mut zur Veränderung”), eintägiges Workshops (“redesign YOU” vom Ministerium für Glück und Wohlbefinden) aber auch intensive Wochenenden (“Zwischenraum – Zeit für Lebensfragen”).

        Dort bin ich vielen Gleichgesinnten Menschen begegnet. Erst dadurch habe ich noch mal einen innerlichen Wachstumsschub bekommen.

        So weit als erste Impulse 🙂

        • Mina Minu

          Hi Chris, wenn man jemanden wie dich sonst antreffen wollte… Ich weiß du bist vergeben, aber gib mir vielleicht mal einen Hinweis, wie es bei dir dazu kam. Mir fehlt ein so reflektierter Mensch mit ähnlichen Interessen, da haben bishwr auch Selbsthilfebücher und Selbstliebe nichts gebracht. Man möchte schließlich auch mal Feedback und Kritik zu seinen wesentlicheren Gedanken, die man vielleicht nicht gleich mit jedem teilt.

  • Phine Ade

    Man sagt ja, auf Reisen lernt man eine Sprache, die zu Hause niemand spricht. Und es ist so. Absolut. Ich war schon viel ‘unterwegs’, in fernen Ländern, fremden Kulturen. Und ich schlafe schlecht, wenn ich keinen Flug gebucht habe. Wenn ich noch nicht genau weiß, wann es wieder los geht. Ich bewege mich in Kreisen, da wird man komisch angeguckt, wenn man erzählt – dass der Reisepartner die Kamera und das Notizbuch sind. Man müsse doch zu zweit reisen, mindestens, und das erlebte miteinander erleben und teilen können. Aber ich fühle mich immer auf eine wunderbare Art und Weise einsam auf reisen, und teile mit mir selbst. Also auf eine positive Art. Denn irgendwie ist es mir dann am liebsten, da ich, wenn ich zu zweit unterwegs bin, immer nicht weiß, ob mein Begleiter so versteht wie ich, so sieht wie ich, so denkt wie ich. Und zu Hause ankommen ist immer mit gemischten Gefühlen verbunden, da man eben irgendwie nur von den äußeren Dingen erzählt, aber nicht von dem, was man gelernt hat.

    Chapeau!
    Phine

    • Christopher Batke

      Ist es nicht schade, dass wir alle so sehr im Außen verhaftet sind und das es so ungewöhnlich und unüblich ist über unser Innenleben zu sprechen? Der Gedanke macht mich gerade ein bisschen traurig. Vermutlich ist das Einzige was wir tun können uns selbst immer mehr öffnen und hoffen, dass wir damit Menschen anziehen, die ebenfalls auf dieser Wellenlänge grooven.

  • Ena Ebner

    Wundervoll ehrlicher Beitrag! Hält bei mir seit mittlerweile fast einem halben Jahr an und dachte schon, dass das so langsam nicht mehr normal sein kann.

  • Farinobaer

    Lieber Pascal,

    das ist ein super ehrlicher Artikel. Ich mag, wie du deine Eindrücke so realitätsnah wiedergeben und beschreiben kannst. Das ermöglicht dem Leser, sich mit dir zu identifizieren und regt ohnehin zur Selbstreflexion an. Wunderbar ehrlich und nah. Daher…*trommelwirbel*
    Hiermit möchte ich dir ganz feierlich mit Posaunen und Konfettibomben den
    Liebster-Blog-Award überreichen. Wahrscheinlich wirst du ihn entweder schon
    erhalten haben oder zumindest viel von ihm gehört haben. JA, es ist ein
    Schneeballsystem. Aber kein kommerzielles. Letztendlich geht es darum, dich mit
    anderen Bloggern zu vernetzen oder auch mal andere Blogs zu würdigen und
    kennenzulernen. Da dieser Award nun langsam schwer in meinen Händen wird,
    darfst du ihn mir gerne abnehmen. Hierfür musst du lediglich die Fragen auf
    dieser Seite beantworten:http://life-unsettled.com/liebster-award/ und die untenstehenden Regeln befolgen. Wenn dir alles zu doof oder
    langweilig ist, macht das auch nichts. Ist ja kein Zwang dabei.

    Ich finde deinen Blog total dufte (nicht, dass du
    das nicht ohnehin schon weißt) und wollte das an dieser Stelle einfach mal
    würdigen!

    Liebe Grüße

    Die Farina

  • Mira

    Dein Blogeintrag ist gut geschrieben, realitätsnah und vor allem nicht übertrieben. Ich persönlich bin seit etwas über einem halben Jahr wieder daheim und überlege grade, mir ein one-way-ticket zu kaufen, da bei mir die üblichen Tipps und Tricks nicht helfen 😉 So ein Text, lässt einen natürlich noch sentimentaler werden – eingesperrt im eigenen Leben, so kommt es mir grade vor. Obwohl es mir sehr gut geht, ich “alles” habe, fühle ich mich eingeengt und habe fast schon Platzangst.

    Danke für die tollen Gedankengänge. LG

    • Pascal

      Hey Mira 🙂

      Danke für deinen Kommentar!

      Das mit dem one-way-ticket ist mir damals auch öfter in den Sinn gekommen,haha. Heute sitze ich nun hier in meinem Zimmer in Brasilien und antworte dir auf deinen Kommentar.

      Ich habe mich entschieden, dass ich nicht eingesperrt sein möchte, wie du es so schön sagst, sondern wieder das Leben mit all seinen Details genießen möchte. Deshalb bin ich hier 🙂

      Wo warst du denn unterwegs und wie gehst du mit deiner Platzangst um?

      Saludos,
      Pascal

  • Miri

    Lieber Pascal.
    Du hast mir mit deinem Bericht sehr geholfen, denn irgendwie befinde ich mich momentan in genau dieser Situation. Es tut gut zu lesen, dass es noch andere gibt, die genau so fühlen. Alles in mir schreit: GEH! Doch natürlich geht das nicht immer so einfach wie man das manchmal gerne hätte. Am schlimmsten, ist für mich jedoch kein gemeinsames LEben mehr mit denen zu verbringen, die ich auf meinem Auslandsaufenthalt getroffen habe.. Ich habe Freunde gefunden, dir mir so gleich sind, die ich nun so unendlich vermisse, die mich verstehen, da sie das gleiche durchgemacht haben . Zuhause kann man all dies nicht teilen, niemand kann dich verstehen…man erzählt Geschichten von irgendwelchen “Fremden” und fremden Plätzen…ich habe oft das Gefühl Alle mit meinen Geschichten zu nerven…aber ich will erzählen, weil mir diese Zeit und diese Menschen so unglaublich wichtig sind und ich soviel erlebt habe. Aber so wirklich scheint sich keiner dafür zu interessieren, und das macht das Ganz noch viel schlimmer…. Man steht zwischen den Stühlen…und du triffst es so unglaublich gut auf den punkt. Zumindest eins kann ich mit all der Bitterkeit des Nachhausekommens sagen: ich habe nun 2 Orte auf der Welt, die ich Heimat nennen kann und dazu habe ich Freunde fürs Leben gefunden, die ich sonst nie getroffen hätte 🙂

    • Pascal

      Hey liebe Miri 🙂

      Bittersüß, ist glaube ich das richtige Wort, wenn man sich so fühlt wie wir. Einserseits süß, weil es schön ist wieder bei der Familie und mit alten Freunden zu sein, aber auch bitter, weil es einfach weh tut sein zweites Zuhause aufgeben zu müssen.

      Wo warst du denn unterwegs und wie bist du mit deiner kleinen “Depression umgegangen”?

      Saludos und ne fette Umarmung,
      Pascal

  • Alexa

    Wow! Es ist wirklich sehr schön geschrieben und spricht mir sehr aus der Seele, wobei meine Situation ein wenig anders ist und meine Heimkehr bald kommt.
    Zuerst bin ich mit einer “fremden” gereist für 4 Monate. Wir wurden die besten Freundinnen, die man sich vorstellen kann. Wir haben uns an unserem ersten Tag in Australien kennen gelernt und sind seitdem zusammen gereist.
    Dann habe ich einen Kerl kennen gelernt, als ich für 2 Wochen auf eine Farm gegangen bin. Wir haben uns sehr gut verstanden und ausgemacht, dass wir uns Mitte Januar an einem Ort treffen.
    Danach bin ich zurück zu meiner neuen besten Freundin, wir haben zusammen einen Roadtrip erlebt, von dort wo sie gewohnt hat bis zu dem ausgemachten Punkt. Der neue Kerl, sie und ich waren auf der Suche nach Arbeit. Sie fand etwas, doch er und ich fanden nur etwas 25h von ihr entfernt. Da ich aber dringend Arbeit brauchte, bin ich mit ihm dorthin. An dem Zeitpunkt musste ich mich von ihr verabschieden für ungewisse Zeit, da auch unsere Reisepläne auseinander gingen…
    Mit diesem Kerl, der ein guter Kumpel wurde, verbrachte ich die folgenden 7 Monate. Nun ist er Anfang der Woche auch nach Hause geflogen, ich hab für eine Woche einen Aushilfsaupairjob, bei dem ich zum ersten Mal nicht 24/7 Menschen um mich herum habe.
    Ich bin mir sicher, dass ich mich bisher noch nie so leer und alleine gefühlt habe.
    Es scheint niemanden zu geben, der wirklich die Situation versteht und der mit einem darüber reden will geschweige denn zuhören. Es fühlt sich an, als ob der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Wirklich alleine zu sein und viel schlimmer nicht zu wissen, wann man die anderen wieder sieht, ob sie an einen genauso denken, ob sie einen vergessen und ob man diese Vertrautheit zu irgendwem wieder aufbauen kann. Das ist ein sehr komisches Gefühl.
    Zudem kommt noch hinzu, dass ich in 2 Wochen nach Hause fliegen werde und es wahrscheinlich noch schwieriger sein wird, sich von allem abzulenken.

    Ich bin sehr froh zu merken, dass man doch nicht alleine ist, es noch einer anderen Person so ähnlich geht und echte hilfreiche Tipps mal liest. Vielen Dank!

  • Anna Kebrich

    Danke für diesen sehr gut geschriebenen Beitrag. Ich fliege in 2 Wochen wieder nach Deutschland nach 1 Jahr Übersee. GeNauru diese Sachen gehen durch meinen Kopf im Moment und ich wusste es würde so kommen denn mein Bruder hat das selbe durchgemacht. Es hilft zu wissen dass man damit nicht allein ist und ich werde mir so oder so ähnlich auf jeden Fall deine Tips für die Rückkehr zu Herzen nehmen. Man ist für sein Glück selbst verantwortlich und ich glaube daran dass man überall glücklich sein kann auch wenn man nicht jeden Tag das Abenteuer sofort vor der Nase hat wie während dem Reisen.

    Liebsten Gruß aus den Tropen 🙂

  • Daniela

    Hallo Pascal,
    danke, dass du uns an deinen Gedanken „Post-Reise-Depression“ teilhaben lässt. Ich habe den Text aufmerksam gelesen und konnte mich sehr intensiv hineinversetzen in deine Situation, ohne jemals längere Zeit von Zuhause weg gewesen zu sein. Du stellst in deinem Text sehr viele Fragen und ich möchte den Moment nutzen und versuchen dir Antwort zu geben auf die Fragen die du dir stellst.
    Im Kern hat das alles nicht viel mit deinem Auslandsauenthalt zu tun. Der Aufenthalt war wohl eher der Auslöser dafür, dass du dich für ein bewusstes Leben entschieden hast. Du bist aus deiner Komfortzone ausgebrochen und hast etwas Neues gewagt und gespürt wie sich „Leben“ anfühlen kann. Du hast unglaublich viel Lebenserfahrung gesammelt und die Dinge aufgesaugt mit allen Sinnesorganen und hast sie auf ganz intensiver und unterschiedlicher Art und weise genossen.
    Anscheinend hast du ein Gefühl zugelassen, dass dich in deiner Entwicklung unglaublich gestärkt hat. Es ist fast wie eine Droge. Wenn man in der Lage ist so zu fühlen, wie du es erfahren hast, will man nicht weniger und genau das ist der Punkt. Du willst weiter aus deiner Komfortzone raus, Dinge riskieren, Neues erleben, dich austauschen, mehr Erfahrung sammeln etc. pp aber alle anderen wollen/können das nicht, weil sie gar nicht nachvollziehen können wovon du da eigentlich sprichst. Hattest du schon mal das Gefühl, dass du jemanden etwas ganz euphorisch und voller Leidenschaft erzählt hast und du selbst Gänsehaut bekommen hast von deiner eigenen Erzählung, aber dennoch langsam aber sicher realisieren musstest, dass dein Gegenüber all das gar nicht greifen kann? Mir passiert das andauernd! Menschen die sich nicht öffnen, die sich selbst nicht reflektieren können, die nicht ehrlich zu sich sind, die aus ihrer Komfortzone nicht rauskommen, die immer Ausreden finden, werden dich nicht verstehen. Vermutlich wirst du dich langsam aber sicher emotional von deinen Freunden ein wenig distanzieren und das Gefühl haben, dass du irgendwie allein bist aber dazu sei dir so viel gesagt: Das was du fühlst, bist du und das was du ausstrahlst, ziehst du an! Du wirst Menschen kennenlernen die genau so fühlen wie du und das geht in der Regel ganz schnell! Was ich dir persönlich empfehlen würde: Werde dir dessen bewusst, wer du eigentlich gerade bist und lerne das in Worte zu fassen. Sprich in Bildern um die Menschen abzuholen und dann lass dich niemals in ein „Ich“ drängen welches gar nicht mehr existiert! Du lässt dich nur in die Ecke drücken weil du selbst noch nicht stark genug bist zu dir und zu deinem neuen Ich zu stehen. Geh wieder raus aus deiner Komfortzone. Sieh diese Mission, zu dir zu stehen und das auch kommunizieren zu können, als neue Aufgabe in deinem Leben, um selbst zu wachsen. Ich bin im Übrigen überzeugt davon, dass du das kannst! Allein dein Bloggeintrag hat mir das gezeigt. Du kannst in Bildern sprechen und Emotionen vermitteln! Du musst nur die Stärke und innere Sicherheit finden, dies auch verbal zu äußern. Das ist eine andere Herausforderung, da du natürlich auf Kritik und Widerstand stoßen wirst aber genau das ist der Moment an dem du aus der Komfortzone ausbrichst und für dich selbst einstehst und den Menschen zeigst wer du eigentlich bist!
    Never forget: Life begins at the end of your comfort zone ?
    Liebe Grüße
    Dani aus Leipzig

    • Pascal

      Wow, Daniela! Was für großartige, ermuternde und inspirierende Worte!
      Ich habe deine Zeilen unendlich genossen!
      Ne fette Umarmung für dich,
      Pascal

  • Naddl

    Ich habe das gleiche Problem bin nun seit knapp 3 Wochen Zuhause und habe das Gefühl, dass mir die Decke auf dem Kopf fällt 🙁
    Meine Freunde scheinen sich nicht wirklich für das zu interessieren was ich erlebt habe aber noch schlimmer ich glaube sie interessieren sich noch nicht mal mehr für mich als Person … Meine Eltern interessieren sich zwar aber irgendwie redet man ja doch nur wie du auch schon geschrieben hast von fremden Leuten und fremden Plätzen … Hinzu kommt, dass ich mich auch permanent mit meinen Eltern streite – ich will das gar nicht aber irgendwie fühle ich mich so eingeengt von ihnen und oft auch einfach missverstanden …
    Ich fühle mich einfach nur noch allein und vermisse meine neu gewonnen Freunde so arg.