Best of

Es ist Zeit. Für einen Best Of-Blogpost.

Den ersten auf diesem Blog. YEAH!

Das Twentysomething 1×1 gibt es mittlerweile seit 9 Monaten und ich finde, da lohnt sich zum ersten Mal zurückzublicken.

Gerade sitze ich in einem kleinen Cafe in Fortaleza (Brasilien) und realisiere zum ersten Mal, wie schnell die letzten 9 Monate vergangen sind.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich am 01.10.2015 das Twentysomething 1×1 früh morgens von meinem kleinen Studentenzimmer in Deggendorf aus gestartet habe. Ich war damals super aufgeregt und habe dieses Video hier gedreht (der Pfälzer Dialekt ist nur unschwer rauszuhören, haha):

 

Wie kam ich auf die Idee das Twentysomething 1×1 zu starten?

So richtig packte mich die Idee von einem eigenen Blog nach meiner Rückkehr aus Mexiko, im April 2015. Ich spürte – zurück in meiner alten Komfort-Zone und meinem alten Leben – dass ich hier nicht das schaffen würde, ich was ich mir auf meinem Rückflug nach Deutschland in meinem Tagebuch aufgeschrieben hatte:

»Ich will meine eigene Erfolgsgeschichte schreiben und meine eigenen Träume leben. Ich will andere Menschen führen und ihnen helfen mehr aus ihrem Leben zu machen. Ich will Menschen kennenlernen, die mich herausfordern und inspirieren. Ich will lernen und wachsen. Jeden Tag. Ich möchte leidenschaftlich-neugierig leben und nicht nur fürs Wochenende leben. Ich möchte einen Unterschied im Leben von anderen machen, in dem, was ich tue. Ich möchte die beste und authentischste Version von mir selbst werden.«

Deshalb zog ich 5 Tage nach meiner Rückkehr ins 400 Kilometer entfernte Deggendorf und überlegte fieberhaft, wie ich meinen nächsten Traum angehen könnte: Mein eigenes Ding starten.

Doch wie startet man sein eigenes Ding?

Ehh…Puhh…Keine Ahnung!

Mein Gefühl sagte mir, dass ein eigener Blog eine gute Idee wäre, um anzufangen. Das war der kostengünstigste und schnellste Weg, um loszustarten. Zudem hatte ich durch meinen kleinen Mexiko-Reiseblog gemerkt, dass Blogbeiträge ein gutes Medium sind, um meine Gedanken zu teilen.

Mein Gefühl sagte mir auch, dass das Twentysomething-Leben mein Thema ist– es bewegte mich tagtäglich + ich hatte darin Erfahrung + es gab noch keinen anderen deutschsprachigen Blog dazu.

Die grundsätzliche Idee für das Twentysomething 1×1 war diese: Ich möchte anderen Twentysomethings helfen ihren Weg zu finden, während ich meinen eigenen Weg finde. Ich möchte durch das Teilen meiner Erfahrungen junge Menschen dabei unterstützen, ihre besten Zwanziger zu leben – was auch immer das für jeden einzelnen bedeuten mag. 

Als ich diese Idee in mein Tagebuch krizzelte, hatte ich ein Kribbeln in meinen Händen, das mir sagte: „HELL YEAH, du bist auf dem richtigen Dampfer!“

Ich spürte, dass ich endlich das Projekt gefunden hatte, an dem sich meine Dots verbunden und drei Jahre Suche ein vorläufiges Ende genommen hatten. Jetzt musste das Projekt nur nur noch umgesetzt werden.

6 Monate, viele hunderte Arbeitsstunden und einige schlaflose Nächte später war es dann soweit: Ich launchte meinen Blog. Der erste und wichtigste Schritt hin zu meinem nächsten Traum war gemacht.

 

Habe ich gewusst, dass das Twentysomething 1×1 funktionieren würde?

Das ist eine Frage, die ich von euch immer wieder per Mail gestellt bekomme.

Meine ehrliche Antwort darauf: Nein, denn ich hatte keine Erfahrung mit professionellem Blogging.

Was ich aber von Anfang an hatte, war diese Vision: Das Twentysomething 1×1 soll der beste Blog für junge Erwachsene im deutschsprachigen Raum werden, die nach Orientierung für ihr Leben in den Zwanzigern suchen.

Tiefstapeln ist nicht so mein Ding, wie du siehst. Ein Lebensmotto von mir ist nämlich:

»Shoot for the moon – even if you miss it, you will land among the stars.«

Ich setze mir immer große Ziele, denn selbst wenn ich sie nur zur Hälfte erreiche, ist das schon richtig geil.

Achja, was ich noch von Anfang an hatte, war das hier: eine verdammt große Portion Leidenschaft und Wissbegierde.

Und so brachte ich mir alles selbst bei. Ich las Beiträge auf anderen Blogs, kaufte mir Bücher und Kurse, füllte Worksheets aus und kreierte ein Design. Das war mein Weg. Learning by fucking doing.

Ich glaube im Nachhinein: Das war die beste Strategie, um dieses Projekt wirklich auf den Boden zu bringen – einfach tun und auf dem Weg zu lernen. Ohne zu zweifeln. Ohne stundenlang zu überlegen. Es geht ums Tun. Einen kleinen Schritt jeden Tag.

 

Was wollte ich mit dem Twentysomething 1×1 erreichen?

Mein Ziel mit dem Twentysomething 1×1 war es (und ist es heute immer noch), hilfreiche und authentische Inhalte für meine Leser zu liefern. Mir ging es darum, eine authentische Plattform aufzubauen, die von Twentysomethings für Twentysomethings ist. Ich wollte auf dieser Plattform jungen Menschen die nötige Portion Mut und Inspiration geben, um die Antworten auf ihre Twentysomething-Fragen zu finden und damit ihre besten Zwanziger zu kreieren.

Mir ging es mit dem Blog nicht darum, fette Kohle zu machen oder mich selbst darzustellen (was aber dazu gehört, um weiterzukommen).  Ich wollte einfach meine Erfahrungen teilen und damit anderen jungen Menschen auf ihrem Weg helfen. Ich wollte ihnen  zeigen, dass sie mit ihren Ängsten, Zweifeln und Fragen nicht alleine sind und dass wir alle ab und an verloren sind. Geld war dabei erstmal Nebensache.

Ich glaube, das war und ist auch heute noch der Schlüssel zum Erfolg des Twentysomething 1×1.

Oder was denkst du? (Schreibe einen Kommentar und lass es mich wissen)

 

Was ist bisher passiert?

Diese Zahlen geben WordPress, Google-Analytics und Facebook her:

  • Mehr als 50 Blogposts habe ich bisher gemeinsam mit meinem Team veröffentlicht
  • Mehr als 1.000 Beiträge auf Facebook und Instagram haben wir geteilt
  • Über 142 Kommentare haben Menschen unter unseren Blog-Beiträgen hinterlassen.
  • Fast 70.000 (69.976) Menschen sind seit Oktober 2015 auf dem Blog vorbeigekommen.
  • 2 kostenlose E-Books
  • 1 Manifest
  • 1 kostenloser Starterkurs

Mit durchschnittlich 10.000 monatlichen Lesern in den letzten 4 Monaten und über 500 Twentysomethings in der Twentysomething-Community, ist das Twentysomething 1×1 einer der erfolgreichsten Blogs für junge Erwachsene im deutschsprachigen Raum!

Krass! Fett! Geil!

Am liebsten würde ich jedem einzelnen Besucher ne High-Five geben und persönlich Danke sagen. Ich weiß, das geht nicht. Deshalb mach ichs einfach so:

Danke. Gracias. Thank you. Obrigado. Merci für deine Unterstützung!!

 

Hier sind die 10 meistgelesenen Posts seit dem Start:

 

1) Post-Reise-Depression: Wenn Zuhause nicht mehr genug ist

Einsam an der Spitze steht mit fast 23.000 Aufrufen mein Beitrag über die Post-Reise-Depression. Auch die Kommentare unter diesem Beitrag sind mit Abstand die meisten.

Anscheinend habe ich mit dem Beitrag eine Situation in Worte gepackt, in der sich viele Twentysomethings nach ihrer Reise wiederfinden.

Mein Lieblingszitat aus diesem Beitrag ist dieses hier:

»Fernweh überkommt dich. Du willst wieder an einen Ort flüchten, an dem Menschen die gleiche Sprache sprechen wie du. Und damit meine ich nicht Deutsch, Spanisch oder Mandarin. Ich meine die Sprache der Menschen, die wissen, wie es sich anfühlt sich zu verändern, zu wachsen, zu reisen und Zuhause anzukommen und sich fremder zu fühlen, als an den meisten Orten der Welt.«

 

2) Jemand fehlt

Mit mittlerweile fast 20.000 Aufrufen kommt der Beitrag „Jemand fehlt“ auf den zweiten Platz.

In dem Beitrag habe ich eine der schwierigsten Phasen des Jahres 2015 in Worte gefasst. Ich fühlte mich leer und alleine. Ich schrieb diese Zeilen:

»Manchmal fehlt es mir, jemanden zu haben, mit dem man sich an Regentagen unter der Decke festkuscheln kann, um gemeinsam zu beschließen, dass man das Bett heute nicht verlassen wird, sondern einfach liegen bleibt, um schlecht synchronisierte, alte Filme zu schauen. Und jemand, der an Sonnentagen alles stehen und liegen lässt, um noch mit mir irgendwo hin zu fahren, egal wo, bis die Sonne blutig rot am Himmel untergegangen ist und wir schon ganz müde geworden sind vor lauter Glück.«

Der Beitrag zeigt mir bis heute ganz deutlich: Je mehr ich mich öffne und je authentischer ich meine Gefühle zeige, desto stärker sind meine Beiträge.  Authenzität rocks!

 

3) Wie die Generation Y Erfolg neu definiert

In diesem Beitrag habe ich die wichtigste Erkenntnis aus meiner Zeit als dualer Student niedergeschrieben: Erfolg ist etwas Individuelles und hat keine allgemein gültige Definition.

Dieser Artikel ist für mich ein Must-Read für jeden der erfolgreiche und glückliche Zwanziger leben will.

Meine Leser sehen das anscheinend ähnlich, denn der Beitrag wurde schon über 17.000 Mal angeklickt.

 

4) 11 Gründe zu reisen, solange du noch in deinen Zwanzigern bist

Auf den 4. Platz schafft es einer meiner persönlichen Lieblingsartikel, den ich ganz am Anfang geschrieben habe.

Der Artikel ist eine meine (etwas jugendliche) Ode an das Reisen, die Welt und die mit Reisen verbundene Lebenslust. In dem Artikel gebe ich dir 11 Gründe, warum du unbedingt in deinen Zwanigern reisen gehen solltest und möchte dich damit inspirieren, dass auch du deinen Reisetraum lebst.

Um dir zu helfen, deine Reise zu planen und zu organisieren, habe ich vor kurzem übrigens einen kostenlosen Kurs erstellt. Check den Kurs unbedingt mal aus, wenn du überlegst eine Reise zu starten.

Träumst Du von deiner nächsten großen Reise? 

Dann sicher Dir jetzt unseren kostenlosen Reisekurs!

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5) Was ich während meiner Zeit im Ausland gelernt habe

Wenn ich heute zurückblicke dann stelle ich fest:

Meine Entscheidung nach Mexiko zu reisen und dort 6 Monate zu leben, war die lohnenswerteste Entscheidungen, die ich jemals getroffen habe. Noch nie in meinem Leben habe ich so viel in so kurzer Zeit gelernt.

Welche 9 Lektionen ich während meiner Zeit in Mexiko gelernt habe, beschreibe ich in diesem Beitrag.

 

6) 33 Vorsätze, die jeder Twentysomething für 2016 haben sollte

Dieser Beitrag wurde 8.000 Mal aufgerufen und das zu Recht, wie ich finde.

Der Beitrag ist einer der inspirierensten Beiträge beim Twentysomething-1×1 und bietet eine Auflistung meiner persönlichen Lebensvorsätze – für dieses Jahr und für alle Jahre.

Als kleines Geschenk gibt es am Ende des Beitrages ein kleines PDF-Dokument, mit dem du dir ganz leicht alle Vorsätze ausdrucken kannst.

 

7) Der langsame Weg zum eigenen Traum

 Mit mehr als 7600 Aufrufen kommt der Gastbeitrag von meiner Bloggerkollegin Lena. Das freut mich sehr und zeigt mir, wie gut die Impulse der Gastbeiträge bei euch ankommen.

Lena erzählt in diesem persönlichen Beitrag, wie verrückt eine Twentysomething-Reise manchmal sein kann.

Hier ein schönes Zitat aus dem Beitrag:

»Im Grunde bereue ich nichts, was ich in den letzten zwei Jahren gemacht habe, denn ohne diese Erfahrungen wäre ich nicht der Mensch, der ich heute bin. Aber ich habe auch gelernt, dass es sich lohnt, auf sein Bauchgefühl zu hören und das zu machen, was man selbst machen will.«

 

8) 20 deutsche Blogs, die Twentysomethings wirklich weiterhelfen

Mehr als 7.000 Mal wurde diese Übersicht von deutschen Blogs, die Twentysomethings wirklich weiterbringen, seit seiner Veröffentlichung aufgerufen.

In diesem Post stelle ich dir  20 deutschsprachige Blogs vor, die ich regelmäßig verfolge – und solche, von denen ich glaube, dass du sie auf jeden Fall checken solltest, um dein Leben als twentysomething zu rocken.

Wenn du also wissen willst, wie ich meinen Tag verbringe und mit was ich meinen Kopf füttere – here you go.

 

9) Ein Geständnis und die Antwort auf eine wichtige Frage

Dieser Artikel war der Artikel, der am meisten weh getan hat, als ich auf „Veröffentlichen“ geklickt habe. Na gut, vielleicht nicht weh getan, aber es hat mich einige Überwindung gekostet.

Es fällt mir nicht leicht, mich so nackig zu machen und mich verwundbar zu zeigen. Gleichzeitig weiß ich, dass ich genau dann die Menschen erreiche, die ich wirklich erreichen möchte.

Was mich besonders freut ist, dass der Artikel zwei der schönsten und längsten Kommentare auf dem ganzen Blog bekommen hat.

 

10) Wie ständiges Vergleichen dich unglücklich macht

Mit bereits mehr als 5000 Aufrufen kommt auf Platz 10 dieser großartige Beitrag, der ein Problem beleuchtet, das wir alle kennen: übermäßiges Vergleichen.

Dieser Beitrag ist von Lisa und ich freue mich total, dass ihre Beiträge so gut bei euch ankommen. Lisa ist offizielle Co-Autorin des Twentysomething 1×1 und eine tolle Verstärkung des Projekts.

Hier mein Lieblingszitat aus dem Beitrag:

»Hat man nicht gerade einen Zwillingsbruder ist es sehr unwahrscheinlich, jemanden zu finden, der uns annähernd gleicht. Jeden von uns gibt es nämlich zum Glück nur einmal. Das bedeutet, dass es vielleicht Menschen geben mag, die besser sind als wir in einem Hobby oder schönere Haare haben, doch niemanden, der genau dasselbe Gesamtpaket bietet. Jeder ist auf seine eigene Art irgendwie besonders und schön.«

 

Das sind meine persönlichen Favoriten:

 

Das sind die Beiträge von mir oder mit mir, die auf anderen Plattformen erschienen sind:

 

Viel Spaß beim Lesen!

 

Was ist dein Lieblingsbeitrag auf dem Twentysomething 1×1?

Trau dich, und schreibe einen Kommentar über deine Erfahrungen.

PS: Falls dir der Post gefallen hat, dann teile ihn doch mit deinen Freunden und allen twentysomethings, die ihre Zwanziger richtig leben wollen.

Pascal Keller

Pascal ist Gründer und Autor des twentysomething 1x1. Er hat zwar nicht alle Antworten auf das Leben als twentysomething, aber er versucht sie zu finden und damit anderen jungen Menschen zu helfen ihre Zwanziger zur besten Zeit ihres Lebens zu machen.

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  • Seb

    Hey Pascal, wollte dir schon lange mal meinen Respekt zollen und jetzt scheint ja der perfekte Zeitpunkt dafür zu sein 😀

    Hab deinen Blog schon ziemlich zu Beginn entdeckt und bin seitdem treuer Leser auch wenn ich nur sehr selten ein Like hinterlasse.

    Viele deiner Artikel sprechen mir echt aus dem Herzen oder haben mich “auf den richtigen Weg gebracht”, gerade zB der mit der Post-Reise-Depression oder Wie man die richtige Person findet.

    Finds auf jeden Fall richtig stark, wie du zum Teil sehr komplexe Themen oder Gedankengänge so gut in Worte fassen kannst!
    Glaube deine Artikel helfen auch sehr viel mehr Twentysomethings als es die Like-Zahlen auf Facebook vermuten lassen…

    Wie dem auch sei – keep going, du baust da echt was starkes auf!

    Vielen Dank & beste Grüße

    Sebastian 😀

    PS:
    Hab mir selber schon oft überlegt einen ähnlichen Blog zu starten aber irgendwie fehlt mir die Disziplin mich da wirklich reinzuarbeiten….würde mich freuen wenn ich mal ne Art “Gastbeitrag” verfassen dürfte, denke ich hab genug Sachen im Kopf, die zum Thema deines Blogs passen würden 😉

    • Pascal

      Hey Sebastian 🙂

      Dieser Kommentar just made my day! Danke für das Feedback und den Mut, den du mir gibst! Das treibt mich auf jeden Fall an weiter zu machen!

      Und wenn du Bock hast mal was zu schreiben, dann sag Bescheid. Ne kurze Mail an info@pascalkeller.com reicht 🙂

      Fühl dich fett gedrückt,
      Pascal