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(Dies ist ein Gastbeitrag von Daniel. Dazu später noch mehr. Jetzt: Bühne frei , Daniel.)

Man sagt, man muss immer aus seinen eigenen Fehlern lernen. So sieht es auch unsere Evolution vor, denn schließlich nehmen wir all unsere Erfahrungen mit ins Grab und können sie nicht einfach an die nächste Generation weiterreichen.

Doch ich finde wir sollten zumindest offen für Inspiration und Ratschläge sein, schließlich haben viele andere schon die gleichen Fehler gemacht und hieraus gelernt. Warum sollten wir diese Möglichkeit nicht nutzen?

Für mich ist es jedenfalls faszinierend zu beobachten, wie verschieden Menschen sein können und wie sie mit ihrem Leben umgehen. Ich liebe es mein Umfeld zu beobachten und auch mein Erlebtes zu reflektieren, um daraus zu lernen. Dabei ist es echt kurios, welch kleiner Unterschied manchmal über Erfolg und Misserfolg oder über Glück und Unglück entscheidet.

 

Meine Erfahrungen mit der Angst vor der Zukunft

In meiner persönlichen Geschichte war es sicherlich die Angst vor der Zukunft, die meine Entscheidungen häufig gelenkt und beeinflusst hat. Klar, Angst kann auch positiv sein und uns beschützen. Doch ich rede hier eher von der negativen Form von Angst. Die Angst, die uns abhält zu unserem vollen Potenzial zu leben und  zu machen, was wir eigentlich machen wollen.

Früher war ich jeden Falls ziemlich ängstlich. Ich denke, vor allem von Zuhause geprägt habe ich mich fast immer für die sichere Variante entschieden. Egal ob, statt Studium in der Großstadt dann doch in der Heimatstadt oder statt Gründen doch der Job im Konzern, Risiko war einfach nicht meine Sache.

Doch irgendwann habe ich gelernt, solche risikoarmen Entscheidungen bringen mindestens gleich zwei große Nachteile mit sich: Zum Einen versucht man erst gar nicht die Grenze zu seinem Potenzial zu finden, sondern gibt sich lieber mit Bekanntem zufrieden. Zum Anderen ist aus meiner Sicht die Ungewissheit, dass „Was wäre wenn“ eins der  schlimmsten Gefühle überhaupt!

Deshalb habe ich angefangen mich zu ändern. Und was ich dabei gelernt habe möchte ich gerne mit dir teilen, um dich zu inspirieren und um dir zu zeigen, warum du keine Angst vor der Zukunft haben musst (auch wenn du vielleicht gerade nicht weißt, wie es für dich weitergehen soll)

 

Grund 1: Wir alle stehen vor der gleichen Herausforderung

Es mag vielleicht erst mal etwas merkwürdig für dich klingen, aber denk mal drüber nach: Letztlich stehen wir alle mehr oder weniger vor den gleichen Herausforderungen und vor einer ähnlichen Abfolge an Lebensphasen.

Wir gehen zur Schule und Universitäten und müssen hier zurecht kommen. Wir ziehen in neue Städte und müssen hier den Anschluss finden. Wir fangen einen neuen Job an und müssen uns hier beweisen. Wir gründen eine Familie und müssen mit viel Verantwortung umgehen. Doch das ist letzten Endes bei fast allen von uns so!

Solltest du also Angst vor solch einem Schritt haben führe dir vor Augen, dass  tausende von anderen Menschen in genau der gleichen Situation waren oder gerade sind. Nicht nur, dass sich alle über Weggenossen freuen, nein sie alle werden es irgendwie überstehen. Das Einzige was dem Ganzen im Weg steht ist die Angst in deinem Kopf!

 

Grund 2: Angst bezieht sich nicht auf das Resultat sondern auf das Unbekannte auf dem Weg dorthin

Gleichzeitig ist es auch wichtig, dass du verstehst: Deine Angst bezieht sich höchstwahrscheinlich nicht auf ein schlechtes Endresultat sondern auf das Unbekannte auf dem Weg dorthin. Genau so war es bei mir zumindest. Das Unbekannte im Vergleich zum sicheren Weg, da bleib ich doch lieber da, wo ich weiß, was ich habe!

Doch ich kann dir sagen, sobald du dich auf den Weg in Richtung unbekanntes Gebiet machst, fällt ein Großteil der Angst ab. Es ist der erste Schritt, der gemacht werden muss. Bist du einmal gestartet richtet sich der Blick einfach nach vorne und du machst dein Ding. Und führt es einem zum Erfolg ist es natürlich ein Wahnsinns Gefühl!

Eine interessante Möglichkeit um solche Ängste abzutrainieren sind übrigens tägliche kleine Übungen. Dabei kann zum Beispiel das Buch Do one thing every day that scares you super hilfreich sein oder dieser Artikel hier.

 

Grund 3: Egal was passiert, alles ist gut so wie es ist

Kommt es dann tatsächlich mal nicht so, wie du es dir eigentlich vorgestellt hast, passiert etwas Interessantes. Häufig steckt man dann nämlich nicht den Kopf in den Sand sondern macht einfach das Beste draus. Was bringt’s auch, man steckt schließlich schon mitten in der Situation.

Letztlich bereue ich zum Beispiel fast keine Entscheidung im meinem Leben, obwohl bestimmt nicht alle immer die besten waren. Aber meine Erlebnisse und Entscheidungen haben den aus mir gemacht, der ich heute bin.

Somit ist es auch wichtig, dass man Fehler macht oder schlechte Entscheidungen trifft und hieraus lernt. Denn tatsächlich lernt man so am besten! Und wer lernt, der entwickelt sich weiter, auch wenn es manchmal ein schmerzhafter Prozess sein kann.

 

Grund 4: Noch nie hatte eine Generation so viele Chancen und Möglichkeiten

Man muss kein Historiker sein, um zu verstehen, dass keine Generation bisher so viele Chancen und Möglichkeiten hatte, als unsere Generation! Man kann sich für so viele verschiedene Dinge entscheiden, dass es fast schon zu viel ist.

Wir leben in einem wirtschaftlich und politisch stabilen Land, in dem nicht nur der Lebensstandard sondern auch die Arbeitslosenquote und Verschuldung im weltweiten Vergleich bestens abschneidet. Die Welt liegt dir nahezu zu Füßen, du muss dir jetzt nur überlegen, in welche Richtung du gehen möchtest.

Sollte einmal ein Notfall eintreten, fällst du einfach in das Sicherungsnetz unseres sozial Staates, bis du aus eigener Kraft wieder aufstehen kannst.

Im Vergleich zu Vergangenheit und anderen Länder auf der Welt kann dir also eigentlich gar nichts Schlimmes passieren.

 

Grund 5: Noch schlimmer als Angst ist die Ungewissheit nicht getroffener Entscheidungen

Ich habe es schon einmal kurz angesprochen aber ich möchte dir es noch einmal nahelegen. Ein viel schlimmeres Gefühl als die Angst vor der Zukunft ist die quälende Frage: „Was wäre gewesen, wenn ich…“. Das kann einen absolut fertig machen und jahrelang verfolgen.

Trifft man viele Entscheidungen nicht, bzw. wählt nie die risikoreiche Variante, hat das irgendwann auch einen Einfluss auf die Persönlichkeit und Lebenseinstellung. Es kann die negativen Gedanken in einem verstärken und sorgt für eine das-Leben-ist-schlecht Denke.

 

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Was ich dir mitgeben möchte

Statt also Angst vor der Zukunft zu haben macht es aus meiner Sicht mehr Sinn, Angst davor zu haben, zu oft den bequemen Weg zu gehen und nicht den ungewissen Raum mit Leben zu füllen. Trau dich ruhig, diesen Weg sind wahrscheinlich schon viele vor dir gegangen und warum sollte es gerade bei dir nicht funktionieren?!

Außerdem sind wir schließlich auf der Welt, um zu leben. Und dazu gehört auch, dass wir das machen, für das wir uns bestimmt fühlen, bzw. das uns glücklich macht.

Ich scheitere jeden Falls lieber daran meinen Traum zu realisieren als von vornerein aus bloßer Angst erst gar nicht anzufangen und mich von Ungewissheit zerfressen zu lassen.

Wie sieht das bei dir aus?

 

Frage: Hast du Angst vor der Zukunft?

Trau dich und schreibe einen Kommentar!

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Über den Autor

monse-und-danielDaniel arbeitet bei der Otto Group als E-Commerce und Online Marketing Berater. Um sich selbst zu verwirklichen und den Entrepreneur in seiner Seele auszuleben, baut er nun gemeinsam mit seiner Ehefrau den Geschenke Blog ohphoria.de auf. In diesem Gastbeitrag teilt er seine Erfahrungen, wie er gelernt hat mit Angst vor der Zukunft umzugehen und warum es eigentlich gar keinen Sinn macht hierbei ängstlich zu sein.