Abschied - www.pascalkeller.com

Ich wusste nicht, wann er mich treffen würde.

Er könnte mich treffen, wenn ich zum letzten Mal am Ufer der Donau entlang laufe und den rosa-orangen Sonnenuntergang an der Donaubrücke bewundere.

Er könnte mich treffen, wenn ich in das Gesicht meiner Mutter blicke, wenn ich an der Haustür stehe und sie noch ein letztes Mal umarme.

Oder er könnte mich treffen, wenn ich im Flugzeug sitze und das Geräusch der startenden Turbinen höre.

So oder so, ich wusste, dass er mich treffen würde. Und ich wusste, dass er unvermeidlich sein würde: Der Schmerz endgültig “Tschüss” zu einem Lebensabschnitt zu sagen.

Wenn “Tschüss” zum schwersten Wort wird

Es hatte sich in den letzten paar Wochen abgezeichnet, dass der Schmerz mich treffen würde.

So richtig spürte ich es zum ersten Mal, als ich zwei Wochen vor meinem Abflug mit einer Freundin durch Deggendorf lief und sie mir sagte: “Hey Pascal, du bist ein wirklich toller Mensch. Ich  bin froh, dass wir uns kennengelernt haben. Das wollte ich dir schon lange mal sagen!”

“Danke. Das geht mir genauso!”, antwortete ich . Wir schauten uns an und ein Grinsen füllte unsere Gesichter.

Eigentlich waren wir gar keine so engen Freunde, dass wir so offen über unsere Gefühle sprachen. In dem Wissen jedoch, dass wir uns bald nicht mehr wieder sehen würden, nahmen wir beide unsere Masken ab.

Wir sprachen über unsere gemeinsamen Erlebnisse. Über die Party in meiner WG, über den spukenden Professor aus dem ersten Semester und unsere gemeinsame Winterwanderung mit Fackeln. Als wir in Erinnerungen schwelgten, spürte ich plötzlich, wie mein Hals immer enger wurde. Ich spürte diese komische Schwere auf meiner Brust, wie ich sie schon so oft zuvor gespürt hatte.

“Nein, werde jetzt nicht melancholisch!”, sagte ich zu mir selbst. “Nicht jetzt schon!”

Ich war noch nicht bereit in diesem Moment. Ich atmete tief ein und mit aller Willensstärke drückte ich das Gefühl aus meinem Kopf. Es waren immerhin noch zwei Wochen Zeit, in der ich jede Minute des Lebens genießen konnte, das ich die letzten 10 Monate gelebt hatte.

 

Und dann traf er mich

Ich versuchte, die letzten Tage trotz Klausurstress noch einmal auszukosten.

Ich kurvte mit meinem Fahrrad durch die Straßen, gröhlte mit meinem Mitbewohner noch einmal “Hey Laura” von Gergory Porter und spazierte durch die zauberhafte Winterlandschaft entlang der Donau.

Kleine Momente nahm ich plötzlich so bewusst wahr wie nie zuvor. Es fühlte sich so an, als wolle mein Kopf die Zeit aufhalten und jeden dieser wunderbaren Erinnerungsschnipsel noch einmal anschauen. 

Doch die Zeit ließ sich nicht aufhalten. So wie sich kein Ende aufhalten lässt.

Und so erreichte mich der Tag mit der Anschrift “Abschiednehmen”: Die letzte Klausur war vorbei, meine Sachen gepackt und der Kater der Abschiedsparty noch am Abklingen.

Es war nun endgültig Zeit, “Tschüss” zu sagen. Noch einmal drückte ich meine Mitbewohnerin Jana fest an meine Brust und schaute in mein leeres Zimmer zurück. 10 Monate meines Lebens hatte ich dort verbracht. Nun war Feierabend…

Tschüss Donau. Tschüss bayrischer Dialekt. Tschüss Hochschule. Tschüss WG. Tschüss Freunde. Tschüss, du schöner Teil meines Lebens.

Als die Autotür zuknallte, traf er mich – unvorbereitet und unerwartet.

Er kam ganz leise durch die Hintertür, während ich durch das Autofenster nach oben blickte.

Erst kamen ein paar Gedanken. Dann ein paar Erinnerungen. Dann Bilder von unvergesslichen Momenten in meinem Kopf. Und plötzlich spürte ich den Abschiedsschmerz mit voller Wucht.

Er zog an meinen Hals und warf Blei auf meine Brust. Ich atmete schnell und unregelmäßig. Es dauerte knapp zwei Minuten, bis eine kleine Träne meine Wange hinunter kullerte und der Schmerz nachließ.

Es tat weh und war schön zugleich. Alles was ich  in den vergangen Wochen von mir weggestoßen hatte, fand jetzt sein Ventil. Ich spürte förmlich, wie der Ballast der letzten Wochen von mir abfiel.

Ich war nun bereit den Abschied wirklich zuzulassen.

 

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“Tschüss” sagen wird nie leicht sein

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Eigentlich dachte ich “Tschüss” zu sagen, wäre mittlerweile schon zu einer Art Routine für mich geworden, ähnlich wie das Zähneputzen am Morgen. Ich dachte ich sei abgehärtet und erfahren, wenn es ums Abschied gehe. Zu oft hatte ich mich in den letzten drei Jahren von Orten, Freunden oder Wohnungen verabschiedet:

  • Ich hatte “Tschüss” zu meinen Schulfreunden nach über 8 Jahren unvergesslicher Schulzeit gesagt.
  • Ich hatte “Tschüss” zu meinem 24 qm-Studentenzimmer mit Sonnenbalkon gesagt.
  • Ich hatte “Tschüss” zu dem Fußballplatz, auf dem ich meine Jugend verbracht habe, gesagt.
  • Ich hatte“Tschüss” zu meiner Familie gesagt, als in den Flieger nach Mexiko stieg.
  • Ich hatte “Tschüss” zu verrückten Backpackern, die ich im Bus nach Sayulita oder am Strand von Puerto Escondido getroffen hatte, gesagt.
  • Ich hatte unter Tränen “Tschüss” zu meiner Gastfamilie in Mexiko und “Tschüss” zu der wohl besten Zeit meines Lebens gesagt.

Ich hatte so oft “Tschüss”, “Ciao”, “See you”oder “Hasta la proxima vez” gesagt, dass ich dachte, ich hätte gelernt mit dem dumpfen Schmerz des Abschieds umzugehen.

Und doch besuchte er mich auch dieses Mal wieder. Baaam, war er da und tat genauso weh, wie immer.

Was ich daraus lernte?

Abschiede werden nie etwas sein, an das wir uns gewöhnen können. 

Es gibt keine Vorlaufzeit, mit der wir uns auf ein Tschüss vorbereiten können. Denn jeder Abschied ist unterschiedlich, genauso wie die Menschen, Lippen oder Orte unterschiedlich sind, von denen wir uns verabschieden.

Und noch etwas ist mir aufgefallen, als ich über meinen Abschied nachdachte:

Abschiede fallen uns deshalb so schwer, weil wenn wir Abschied nehmen nicht nur Tschüss zu diesem Menschen oder diesem Ort sagen, sondern auch Tschüss zu einem weiteren Abschnitt unsers Lebens sagen.

Wir wissen – ob wir es zugeben wollen oder nicht – dass wir nie mehr an diesen Punkt unseres Lebens zurückkommen können. Wir werden die Welt nie mehr mit den selben Augen sehen und nie mehr wieder mit den gleichen Menschen erleben. Wenn wir die Tür zu einem Lebenskapitel zuschlagen, bedeutet es, dass wir uns dazu entscheiden, das Kapitel offiziell als Erinnerung abzuheften: Eine Erinnerung, die nicht weiterlebt, sondern genau an diesem Punkt für immer endet.

Wir bemerken plötzlich, dass Dinge endlich sind. Wir bemerken, dass ein neues, unbekanntes Kapitel darauf wartet, von uns geschrieben zu werden. Das macht uns Angst und lässt ein unwohles Gefühl bei uns zurück.

Oft ist dieses unwohle Gefühl, das es uns schwer macht zu atmen, wenn wir Abschied nehmen. Nicht das “Tschüss” an sich.

 

3 Erkenntnisse, die dir das Abschiednehmen erleichtern

Immer wieder Tschüss zu Menschen und Orten zu sagen, die wir gern haben, ist eine der schwierigsten Herausforderung, die wir in unseren Zwanzigern meistern müssen. Sie begegnet uns in den Zwanzigern so oft wie in kaum einer anderen Phase unseres Lebens:

  • Ende der Schulzeit
  • Auszug von Zuhause
  • Ende der ersten längeren Beziehung
  • Ende der Studienzeit
  • Ende von Kindheitsfreundschaften
  • Ende der ersten großen Reise
  • Erster Umzug für den neuen Job

Gerade weil uns Abschiede als twentysomething so stark begleiten, wie die Frage “Was stelle ich bloß mit meinem Leben an?“, habe ich in den letzten Wochen über das Thema Abschied nachgedacht. Ich habe mich gefragt, wie wir leichter mit dem Abschiedsschmerz umgehen können und wie wir ihn besser verarbeiten können.

Während der Reflektion sind mir drei Gedanken gekommen, die ich wie immer mit dir teilen möchte und die dir  helfen, besser mit deinem Abschiedsschmerz umzugehen.

 

1. Jedes “Tschüss” ist ein “Hallo”

In den letzten Wochen, haben mich viele Freunde gefragt “Bist du schon wieder bereit wegzugehen?” “Macht es dir nichts aus, deine Familie und Freunde zurückzulassen?” “Hast du keine Angst vor Brasilien?”

Meine Antwort ist:  “Ja und ich weiß es nicht.”

Ich weiß, dass die Entscheidung für Brasilien, die richtige für mich ist, um meiner Mission einen Schritt näher zu kommen. Und trotzdem sitze ich jetzt gerade in meinem neuen Zimmer in Fortaleza und bin nicht sicher, ob nicht doch die falsche Entscheidung getroffen habe.

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Meine neue Heimat: Fortaleza

Aber ich denke, dass diese Zweifel völlig normal sind.

Schließlich bedeutet Abschied zu nehmen, den Komfort des Gewohnten zurückzulassen und mutig genug zu sein neue, unbekannte Wege zu gehen. 

Es bedeutet, das Neue zu umarmen ohne zu wissen, was es für dich bringen wird.

Was du aber weißt ist, dass es weitergeht für dich. Dass etwas Neues, Spannendes auf dich wartet. Dieses Neue wird vielleicht nicht unbedingt besser sein als das Alte, aber es wird sicher anders sein – und dir damit Erfahrungen bringen, die dir helfen als twentysomething zu wachsen.

Freue dich auf die Möglichkeiten, die dir dein Abschied bringt, anstatt in Nostalgie zu verharren. Ich weiß, ein Abschied aus der Komfortzone ist schwer und bringt dich an deine persönlichen Grenzen. Aber er ist absolut notwendig, um erwachsen zu werden.

Betrachte Abschiede als großartige Möglichkeit, dein Leben voranzubringen und du wirst sehen, dass dein Abschiedsschmerz immer stärker nachlässt.

 

2. Abschiedsschmerz ist etwas Schönes

Es ist leicht, sich von dem negativen Gefühl, den ein Abschied mit sich bringt, runterziehen zu lassen. Zu sehr schmerzt der Gedanke, eine unvergessliche Zeit einfach gehen lassen zu müssen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.Winnie Poh

Was mir geholfen hat, bei meinem Abschied aus Deggendorf war, mich auf die positive Seite des Abschieds zu fokussieren.

Anstatt zu sagen “Ach, wie schade, dass es jetzt vorbei ist”, sagte ich mir viel öfter “Welches Glück habe ich doch etwas zu haben, das es mir so schwer macht Tschüss zu sagen”.

Diese Einstellung habe ich von keinem geringern als Winnie Poh gelernt.

Sie hilft mir zu erkennen, wie glücklich ich mich schätzen darf, dass mir das “Tschüss” so schwer fällt. Indem ich dankbar bin, für die Menschen, die ich auf meinem Weg kennenlernen durfte und für die Zeit, die ich mit ihnen verbringen durfte, fällt es mir leichter Abschied zu nehmen. Ich werde die Zeit mit ihnen nie wieder zurückbekommen, aber ich werde sie immer als Erinnerung in meinem Gepäck dabei haben. Und das ist etwas, das mir niemand nehmen kann.

 

3. Vorbei ist nicht gleich vorbei

Abschiede sind für uns direkt verbunden mit einem Wort: Ende.

Und da wir Enden genauso wenig leiden können, wie den Applaus bei der Landung, wollen wir nicht Tschüss sagen. Wir wollen nicht etwas loslassen, was wir gerne behalten würden.

Doch ich möchte dir Hoffnung machen: Nicht alles geht für immer zu Ende.

Auf deiner twentysomething-Reise triffst du manchmal Menschen, zu denen du “I`ll see you soon” sagst und es – im Gegensatz zu 99% aller Fälle – wirklich meinst. Es sind die Menschen, zu denen du ein so starkes Band hast, dass keine Distanz und keine Zeitzone es zerschneiden kann. Es sind die Menschen, mit denen du dich nachts um 4 Uhr zum Skypen verarbredest und mit denen du auch Monate nach dem Abschied noch seitenlange WhatsApp-Nachrichten schreibst.

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Für mich waren Diego und Ross diese Menschen. Seit meiner Rückkehr aus Mexiko war ich mit ihnen ständig im Kontakt und wir wusssten, dass wir uns irgendwann an irgendeinem Ort der Welt wieder sehen würden.

An Weihnachten war es dann soweit. Die beiden kamen nach Deutschland und wir waren wieder vereint.

In dem Moment, als ich beide im Arm hatte, wusste ich:

Abschiede sind schwer, aber sie sind nicht für immer. Sie sind nur das Ende eines Kapitels.

 

Wie gehst du mit Abschiedsschmerz um?

 

Schreibe doch einen Kommentar und lass es mich wissen.

 

PS: Falls dir der Post geholfen hat, dann teile ihn doch mit deinen Freunden und allen twentysomethings, die ihre Zwanziger richtig leben wollen.

Pascal Keller

Pascal ist Gründer und Autor des twentysomething 1x1. Er hat zwar nicht alle Antworten auf das Leben als twentysomething, aber er versucht sie zu finden und damit anderen jungen Menschen zu helfen ihre Zwanziger zur besten Zeit ihres Lebens zu machen.

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  • Lena

    Toller Artikel, Pascal. Ich habe ihn gelesen und bin bei dem ersten Satz direkt hängen geblieben. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen und finde es erstaunlich, wie genau du das Gefühl beschreiben kannst! Ich bin mir sicher, dass es den meisten von uns so geht, dass Tschüss das schwierigste Wort der Welt ist, aber auch der erste Schritt zum Hallo ist, wie du selbst geschrieben hast!

    • Pascal

      Hey Lena 🙂 Danke für deinen Kommentar und dein Feedback!

      Was war denn dein schwierigster Abschied bisher?

      Saludos,
      Pascal

  • Tanja Kutz

    Hallo Pascal, ich bin immer noch ziemlich gefesselt von deinen Worten. Ich hab nur noch 2 Wochen Schule vor den Abiturprüfungen und im Gegensatz zu vielen anderen schau ich sehr wehleidig dieser Zeit zurück und auch neben dem großartigen Gefühl das ich im Sommer für 1 Jahr nach Neuseeland gehe, spüre ich eine gewisse Beklemmtheit. Der Prozess des Abschiednehmens von einer Zeit und einem Umfeld wo man glücklich war und der Sprung ins Ungewisse wird nie einfach werden. Man sieht sich nicht immer zweimal im Leben und gewisse Menschen und Erinnerungen wird man vergessen, aber wie du schon schreibst bleiben gewisse Freundschaften. Am besten man hat eine Person mit der man darüber reden kann und Hoffnung gibt dann geht das meistens.
    lg Tanja

    • Pascal

      Hallo Tanja 🙂

      Mir ging es ähnlich wie dir damals. Freunde und Freundinnen loszulassen, die man 8 Jahre öfter gesehen hat als seine eigene Familie, ist verdammt schwer.

      Mein Tipp an dich: Mach einen festen Termin mit deinen Schulfreunden aus, an dem ihr euch sicher wiederseht. Trag dir diesen Termin in den Kalender ein und makiere ihn dir rot. Dieser Termin gibt dir Sicherheit, dass ihr euch bald wiedersehen werdet und dass eure Geschichte weitergeht. Vielleicht hilft es dir auch Bilder von deinen Freunden mit nach Neuseeland zu nehmen und sie dir anzuschauen, wenn du mal wieder traurig bist.

      Freue dich auf dein neues Abenteuer in Neuseeland und schau mit einem Lächeln zurück. Das lässt den Abschied zumindest ein bisschen leichter werden.

      Saludos,
      Pascal

  • Lea

    Also ich kann mich mit deinem ersten Punkt sehr gut identifizieren.
    Mit jedem Abschied brauche ich ein neues Ziel.
    Ich brauche immer eine Aufgabe. Irgend etwas langfristiges. Wenn eine Aufgabe um ist und ich noch keine neue habe, dann treibt mich das in den Wahnsinn. Mir hilft also am Besten eine gute Planung. Schon bevor der Abschied kommt zu wissen, was mache ich danach?
    Schule fertig? -> 1 Jahr Entwicklungshilfe im Ausland
    Auslandsjahr fertig? -> Bachelor Uni
    Bachelor fertig? -> noch ein Studium mehr.
    Studium fertig? -> In Afrika an Projekten arbeiten
    So in der Art halt.

    Nebenbei noch mehrere kleine Ziele anvisieren z.B. Innerhalb der nächsten 3 Jahre lerne ich auf B2 Niveau Französisch.
    Oder ich möchte innerhalb der nächsten 3 Monate einen Malkurs besuchen. Sowas in die Richtung halt.

    • Pascal

      Hey Lea 🙂 Ich finde deine Vorgehensweise gut, dir immer wieder neue Ziele zu setzen und diese zu erreichen. Denn große Ziele sind große Antreiber und geben dir Halt.

      Allerdings möchte ich dir zwei Gedanken mit auf den Weg geben:

      1.) Setze dir nicht zu viele Ziele in unterschiedlichen Bereichen, denn sonst kommst du leicht in die Überforderung. Versuche dir stattdessen ein großes Ziel setzen und kleine Unterziele, die dich dabei unterstützen dein großes Ziel zu erreichen.

      2.) Gönn dir auch mal eine Phase in der du kein Ziel hast. Nimm dir Zeit einfach mal zu segeln, ohne zu wissen wo es hingeht. Diese Phasen sind in den Zwanziger wichtig, denn oftmals findest du das, was du suchst, wenn du keinen Druck hast ein Ziel zu erreichen oder irgendetwas nachzujagen. Lass dich also auch immer mal wieder treiben und schau einfach wo du rauskommst. So entdeckst du Dinge an dir, die beim Nachjagen von Zielen nie entdecken würdest.

      Saludos,
      Pascal

  • Monya

    Hi Pascal,
    ich kann deine Worte gerade wahnsinnig gut nachvollziehen.
    Für mich geht es am Samstag auf Weltreise (ok Eher Asien, aber doch eine lange Reise). Ich weiß nicht einmal, wann ich zurück kommen werde.

    Aber es ist zwar ein Abschied aber meistens kein “Auf Nimmerwiedersehen” – es ist toll Menschen zu haben, die traurig sind, wenn man geht und die da sind, wenn man wieder kommt 🙂

    Und es gibt Besuch 😀 Vor allem in unserer Zeit, wo man nen Flug in 10min Buchen kann und davor keine Millionen mehr braucht, ist Entfernung doch fast kein Hindernis mehr.

    Liebe Grüße Monya und weiterhin alles Gute in Brasilien 🙂

  • Vani Nessa

    Hi Pascal, echt ein super schöner Beitrag.
    Für mich geht es im April nach Australien, dafür habe ich ein Notizbuch und in diesem habe ich mir einige Sätze aus diesem Post herausgeschrieben. =)
    Wenn mein Heimweh zu stark wird – und das wird er – dann schnappe ich mir mein Notizbuch, um mir diese Sätze durchzulesen, in der Hoffnung, dass sie den Schmerz dann etwas lindern.
    Alles Gute weiterhin für Dich,
    ich freue mich über neue Posts.
    Lieben Gruß
    Vanessa